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Depressionen, Angst, Phobien, Panikattacken

Die Behandlung mit dem Medikament Seroxat/Paroxat

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930) Skinnyana aus Germany schrieb am 20.April 2003 um 14:55 Uhr:

Ich nehme seit heute Seroxat.
Mal sehen wie es wirkt...
Habe vorher schon Ritalin (dank eines unfähigen Psychologen) und Trevilor genommen.
War aber nicht so klasse.
War letztes Jahr 4 monatelang in ner Kinder- und Jugendpsychatrie, hat auch nix gebracht.
(Ausser das ich es da besser fand als zu Hause.)
Habe Depressionen, Suizidgedanken(&versuche hinter mir),
Ich verletze mich selbst und habe ständig Angst.
Wie geht es euch mit Seroxat?
Ich habe Angst zuzunehmen, dass wäre schlimm für mich...
Mfg

929) Jens aus Schweiz schrieb am 20.April 2003 um 13:25 Uhr:

Hallo allerseits

Also meine primäre Motivation aufzuhören ist die Gewichtszunahme, welche ich unbedingt rückgängig machen möchte (ca. 13kg).
Glaubt Ihr denn, dass man ein ernsthaftes Abnehmen erst nach totalem Absetzten von Paroxetin ins Auge fassen kann?

Liebe Grüsse aus der Schweiz

928) sarah aus karlsruhe schrieb am 20.April 2003 um 13:13 Uhr:

ich nehme seit ca. 4 1/2 mo. seroxat
und jetzt spüre ich gar keine gefühle
mehr , ich meine ich spüre keine
freude mehr ,ich habe keinen spass
mehr ,und ich weiss nicht wie es
weitergehen soll momentan bin ich
in weinsberg in der klappse
hat das jemand von euch schon mal gehabt??
bitte schreibt an mich

927) Kerstin aus B-W. schrieb am 20.April 2003 um 10:28 Uhr:

Hallo Annette,

das mit dem Absetzen frage ich mich auch! Warum absetzen, wenn es einem
mit Medikament zu 200% besser geht. Ich habe es auch vor sechs Wochen
getan, um jetzt wieder mit 10mg anzufangen (seit 3 Tagen).
Auf die Wirkung muss ich jetzt allerdings wieder warten.
Ich habe es u.a. auch wegen der Gewichtszunahme getan. Den verstärkten
Bewegungsdrang verspüre ich auch, den versuche ich jetzt sportlich
auszunützen und den Pfunden den Kampf anzusagen. Bei Heißhunger auf
Schokolade, den ich nur zu gut kenne, helfen auch Trockenfrüchte.
Viele Grüße!

926) Annette aus Berlin schrieb am 20.April 2003 um 08:30 Uhr:

Hallo Leute,

erstmal schöne Ostern!!!
Ich nehme seit ca. 1 Jahr Paroxat. Es geht mir damit deutlich besser.
War vorher so weit, daß ich nicht mehr aus dem Haus gehen wollte.
Ihr kennt das sicher.
Allerdings bin ich tierisch nervös, habe ständig den Drang mich zu bewegen.
Vielleicht kommt das vom Paroxat. Die Gewichtszunahme ist auch der Horror.
Könnte Schokolade tonnenweise essen.
Würde mich freuen, wenn mal jemand schreibt. Vor allem würde mich interessieren, wieso man
Paroxat eigentlich absetzen sollte, nach gewisser Zeit?
Viele Grüße, Annette.

925) Axel aus Deutschland schrieb am 20.April 2003 um 00:56 Uhr:

Hi *!
Ich nehme seit ca. 11 Monaten Paroxat.
Eingewöhnungszeit war ca. 4 Wochen.
Die Dosis ist 20mg. Einnahme-Vergessen
über mehr als einen Tag quittiert Paroxat
mit dem erneuten Durchlaufen der Eingewöhnungsphase.
Ich bin jetzt sehr beunruhigt über
diverse Informationen über Absetzerscheinungen, da ich
das Medikament langsam absetzen wollte.

924) hans aus brd schrieb am 19.April 2003 um 21:08 Uhr:

hallo, ich nehme Seroxat schon seit 3,5 Jahren.
3,5 Jahren, seit 2 Jahren nur noch eine halbe Tablette täglich.
Leide unter Angst und Depressionen,Schwindel(Menier)
2 Jahre bin ich recht gut zurechtgekommen, nun leide ich wieder wie vor 3,5 Jahren an schweren Angst und Panikattacken verbund mit starkem Schwindel.
Bringt es was Seroxatdosis wieder zu erhöhen?
Wirkt das Mittel nach so einer langen Zeit überhaupt noch?

923) Jens aus Schweiz schrieb am 19.April 2003 um 20:53 Uhr:

an Sue: Es handelt sich dabei um sog. "Absetzsymptome" und keine Entzugssymptome i.e.S.
Soviel zur Nomenklatur.
Was jedoch weitaus wichtiger ist, ist dass Du den Fehler gemacht hast, Paroxetin auf einen Schlag abzusetzen. Die ist im Hinblick auf seine Zugehörigkeit zur SSRI-Klasse ein Kapitalfehler! Ausschleichen ist das Stichwort; Asche über Deines Arztes Haupt :-) Nein im Ernst, davon hätte er wissen müssen. Ich habe übrigens die gleichen Probleme wie Du, obwohl ich Paroxetin ausschleichen lasse.

an alle: Bin mittlerweile bei läppischen 5mg/d angekommen, schaffe aber den eigentlichen Schritt nicht. Hab's erst gestern wieder versucht, mit der Folge von starken Alpträumen, nervösen Zuständen etc. Sogar Benzos helfen mir da nicht hindurch. Hat jemand seine Erfahrungen gemacht und kann mir diesbezüglich Ratschläge geben?

Vielen Dank und frohe Ostern!

Jens

P.S. Bin der gleiche Jens, der vor ca. 5 Wochen schon mal bezüglich starker Gewichtszunahme einen Beitrag in diesem Forum geschrieben hat.
Kann man den Kampf gegen die Pfunde erst nach gänzlichem Absetzen des Medikamentes ernsthaft aufnehmen?

922) Chris aus Niedrrhein schrieb am 19.April 2003 um 13:53 Uhr:

Hallo,
wollte nur mal kurz berichten, dass ich das Medikament Paroxat vor ca. 14 Tagen abgesetzt habe. Ich habe die Nebenwirkungen einfach nicht mehr ausgehalten.In den ersten Tagen habe ich noch nichts gemerkt, aber in der 2. Woche ging es dann los. Zittern am ganzen Körper, konnte mich nur mit Mühe auf den Beinen halten, Schweißausbrüche u.v.m. Habe dann angefangen stark dosiertes Baldrian zu nehmen.Und ich muss sagen, mittlerweile geht es schon besser.Manchmal habe ich zwar noch Panikattacken, aber ich versuche dann, sie einfach zu ignorieren. Auch im Kopf fühl ich mich jetzt freier,vorher hatte ich immer ein dumpfes Gefühl und konnte mich nicht mehr konzentrieren. Ich finde es nur seltsam, dass alle Ärzte sagen, dass Paroxat nicht abhängig macht, obwohl ich doch ganz eindeutig Entzugserscheinungen hatte.Wer kennt denn eigentlich ein homöophatisches Alternativmittel zu Paroxat und hat damit vielleicht auch gute Erfahrungen gemacht? Wäre schön, wenn jemand antwortet. Vielleicht kennt auch jemand einen guten Arzt in meiner Region, der sich mit chronischen Schmerzen und daraus resultierenden Depris auskennt. Ich wünsche allen ein schönes Osterfest.

920) sue aus deutschland schrieb am 18.April 2003 um 12:47 Uhr:

Hallo
ich habe 20mg Paroxat seit über einem Jahr eingenommen und mich dabei eigentlich sehr gut gefühlt. Jetzt wollte ich es absetzen und habe vor einer Woche - auf Anweisung meines Arztes - einfach aufgehört. Ich kämpfe seit einer Woche mit ziemlichen Entzugserscheinungen (permanenter Schwindel, Übelkeit, Kribbeln in den Fingern). Min Arzt sagt, das seien keine Entzugserscheinungen, sondern das hieße, dass ich die Tabletten noch bräuchte.
Hat jemand Erfahrungen mit dem Absetzen von Paroxat? Soll man das bei einer relativ niedrigen Dsierung wirklich einfach so absetzen? Wie lange dauern denn diese Entzugserscheinungen?Kann ich sie ohne wieder mit den Tabletten anfangen zu müssen überstehen?
Das mit der Gewichtszunahme kann ich nur bestätigen! Hatte davon allerdings noch nie was gehört. Jetzt wird mir auch klar, warum ich so "dick"geworden bin...:-)
Vielen Dnk an alle, die mir antworten!
Schöne Ostern
Sue

919) Yvonne aus Stuttgart schrieb am 18.April 2003 um 10:57 Uhr:

Hallo Anja,

ich kann Dir folgenden Tipp geben: Probier mal das Mittel Phyto-Hypophyson L 100,0 aus. Dieses Mittel ist gerade für die von Dir geschilderten Probleme. Erkundige Dich doch noch im Internet über dieses Mittel und tausche Dich mit anderen Frauen aus (ich habe nur positives über dieses Mittel gehört). Ich habe dieses Mittel von meinem Naturheilpraktiker bekommen, da meine Hormone laut Irisdiagnostik total durcheinander geraten sind. Ich leide unter den von Dir geschilderten Dingen nicht nur an den Tagen vor den Tagen.

Ich hoffe, ich konnte Dir helfen und wünsche Dir damit viel Erfolg.

Schöne Ostertage wünscht Dir

Yvonne

918) Anja aus deutschland schrieb am 16.April 2003 um 13:35 Uhr:

Hallo Leute
mir ging es jetzt einege Zeit nicht so gut,aber habe mich jetzt wieder einigermassen gefangen ,habe gester zu meiner Therapeutin gesagt "das es mir nur dann sehr schlecht geht wenn ich meine Tage habe (Aggresiv,gereizt ,Schlafstörung,Angst und Panik ,depressiv Unruhe usw)sie hat mir dann jetzt geraten zum Frauenarzt zu gehen was ich auch nächste Woche tuen werde.Wenn die Regel wieder vorbei ist dann ist alles wieder ok,komisch ne?Hat einer von euch Erfahrung damit ?liebe Grüsse Anja

917) Bettina aus Hamburg schrieb am 12.April 2003 um 23:45 Uhr:

Hallo Yvonne!
also, die Bücher heißen
-angstfrei leben von lucinda Basset
-Ängste verstehen und überwinden von Doris Wolf
Meine Therapie ist systemisch/kognitiv also aus dem Hause "verhaltenstherapie" und ich hatte letztes Jahr um diese Zeit zum ersten Mal im Leben eine Art Zitter-Schwindel-Übelkeit-Gewichtsverlust -Zusammenbruch, der mich für fast vier Wochen ins Bett zwang und für drei Monate arbeitsunfähig machte. Ich hatte keine Ahnung, wie ich dem begegnen sollte, obwohl ich mit meinen 41 Jahren glaubte, "alles bestens im Griff" zu haben. In Wirklichkeit hatte ich mich wohl schon jahrelang übernommen, und als dann unser Opa nach einjähriger furchtbarer Krankengeschichte doch unerwartet verstarb und zeitgleich meine (alleinstehende) Mutter mit Herzklabaster ins Krankenhaus kam und ich den Spagat machte, zwischen den Krankenhäusern, meiner Arbeit und den Kindern und Haushalt, da hat's mich buchstäblich von den Füssen gerissen. Wir können uns ja gern auch mal privat mailen (ich mag mich gar nicht unbedingt hier so ausbreiten)- ich wünsch dir was, aus dem schon etwas wärmeren HH, Bettina

916) Yvonne aus Stuttgart schrieb am 11.April 2003 um 21:04 Uhr:

Hallo Bettina,

hört sich ja super an. So wie Du schreibst, bist Du doch auf dem richtigen Weg. Warum bzw. für was für eine Art Angst hast Du die Tabletten genommen? Du schreibst von Deinem Therapeuten - was für eine Art von Therapie machst Du im Moment? Kannst Du mir auch verraten, was sich hinter den beiden oft empfohlenen "Angst-Bibeln" verbirgt?

Auch ich grüße Dich, jedoch aus dem etwas wärmeren Süden. Bei uns ist am Wochenende 20 Grad angesagt.

Yvonne

915) Bettina aus Hamburg schrieb am 11.April 2003 um 16:30 Uhr:

Hallöchen, Yvonne!
tja, wie komme ich ohne aus... also zuerst einmal hatte mich mein Therapeut "vorgewarnt" gehabt, dass garantiert eine "testangst" in der zeit ohne medikament kommt... und -recht hatte er. ich sollte ein wochenende allein verreisen (nicht weit, mit netten leuten zum musizieren) und ich saß am tag davor klappernd auf dem sofa und war überzeugt, absagen zu müssen. schließlich bin ich doch gefahren (mit kamillentee, entspannungscd, sogar mit wärmflasche...-und handy für den notruf zum zurückholen). ich hab gleich meinen frauen gesagt, ich fühl mich nicht, ich kann diesmal vielleicht nicht so doll mitmachen und muss evtl. früher fahren...und dann hatte ich ein zwar ein bißchen wackliges, aber wunderschönes wochenende. ohne abgeholt zu werden, ohne besondere auszeit dort, mit netten gesprächen und viel musik. also genau das gegenteil von dem, was ich mir ausgemalt hatte. das war mir eine lehre- ach übrigens, ich hab mir die beiden oft empfohlenen "angst-bibeln" (taschenbüchlein) gekauft und das eine schleppe ich dauernd mit mir herum und versuche, von dem ewigen "was, wenn mir.....passiert??" umzuschalten auf "was, wenn tatsächlich alles prima wird?" dazu hab ich mir eine entspannungstechnik zugelegt, die ich regelmäßig mache. ich hoffe, keine tabletten mehr zu brauchen, bin aber nicht mehr so streng wie früher mit mir und versuche es so gut ich kann zu nehmen. dir die besten wünsche, hast du auch noch tipps für mich??? dann her damit!!! viele grüßé aus dem bitterkalten hamburg!! bettina

914) Yvonne aus Stuttgart schrieb am 11.April 2003 um 13:45 Uhr:

Hallo Bettina,

herzlichen Dank für Deine Informartion. Ich werde es jetzt auch so machen. Jeden Monat 1/4 reduzieren. Nachdem ich gestern keine genommen hatte und mir es seit gestern nachmittag ganz arg schlecht ging (der Schwindel ist am schlimmsten) habe ich heute morgen wieder 10 mg genommen und ich merke stündlich, wie es mir besser geht. Deswegen nehme ich es jetzt so ein, wie Du es gemacht hast und hoffe, das ich so klar komme. Ich bin diese Woche krank geschrieben, da ich mit diesem massiven Schwindel nicht ins Geschäft fahren kann und möchte nicht noch eine oder mehrere Wochen wegen diesen blöden Entzugserscheinungen krank geschrieben werden.

Was mich interessiert: Wie kommst Du nun ohne die Tabletten klar?

Ich wünsche Dir noch einen schönen Tag und ein wunderschönes Wochenende.

Gruß Yvonne

913) Antje aus D schrieb am 11.April 2003 um 11:13 Uhr:

Ich meinte natürlich...due klinik, in die ich gehen wollte und mit der ich mich schon in Verbindung gesetzt habe.............

912) Antje aus D schrieb am 11.April 2003 um 11:09 Uhr:

Hallo Yvonne,

die Klinikin die icg gehen wollte und mir denen ich mich schon in Verbindung gesetzt habe, ist die Inntalklinik in Simbach..Das ist allerdings keine Kur, sondern eine stationäre Rehabilitationsmassnahme..ein richtiges Krankenhaus. Die KKK hat abgelehnt, muss es nun über die BfA laufen lassen.

Antje

911) Bettina aus Hamburg schrieb am 11.April 2003 um 10:35 Uhr:

Hallo, Yvonne!
ich hab gerade deinen Eintrag übers Absetzen gefunden und kann dir aus eigener Erfahrung nur sagen: 1.Mein Hausarzt hatte auch keine Ahnung von Absetzerscheinungen -na klar hast du welche und keine Grippe und 2. ich hab Paroxat auch abgesetzt, schleichend von Weihnachten bis vor jetzt einem Monat und zwar viertelweise, jeweils drei Wochen eine reduzierte Dosis, dann weiter um ein Viertel reduziert...zum Schluss fegt frau quasi Krümel... ich hatte letzten Herbst einmal ratzfatz abgesetzt (eine Woche um die andere) und hatte einen dicken Rückfall. Die Mitteilungen über die ParoxatGemeinde schlagen alle ein Absetzen über einen längeren Zeitraum vor (bis sechs Monate!). Das kommt einem lang vor, aber manche können eben die massiven Absetzbeschwerden nicht vertragen. Alles Gute Dir, viele Grüße, Bettina

910) Roman Urban aus Konz schrieb am 11.April 2003 um 10:35 Uhr:

Hallo Dorethea,
eine kurze Antwort zu 898
Glück gehabt, dass Du einen Arzt gefunden hat der Deine Amalgamunverträglichkeit festgestellt hat.
Ich habe sehr viel Erfahrung mit allen Krankheitssymtome die Amalgam verursachen.
Durch einen Zufall hat Prof. Dr. Y. Omura herausgefunden, dass Korianderkraut-Tinktur in besonderer Weise
alle Schwermetalle aus dem Körper ausleitet. Wenn Du weitere Infos benötigst kannst Du mir gerne mailen oder mich anrufen

Mit freundlichen Grüßen aus Konz-Könen

Roman Urban
Romanurban@t-online.de
06501 6025 20

909) Yvonne aus Stuttgart schrieb am 11.April 2003 um 10:07 Uhr:

Hallo Antje,

auch Dir Danke für die Info. Ich habe in einem Beitrag von Dir gelesen, dass Du in Mutter-Kind-Kur gehen möchtest. Auch ich bin gerade dabei, eine Mutter-Kind-Kur in Bad Dürrheim zu beantragen. Ich bin ja gespannt, ob es mir genehmigt wird. Was ist das eigentlich für eine Klinik in die Du gehen möchtest? Ich drücke dir die Daumen, dass Du die Kur bekommst. Der Kinderarzt meiner Freundin meinte, dass die Krankenkassen im Moment fast alle ablehnen und man es als Glück ansehen muss, wenn man eine Bewilligung bekommt.

Alles Gute wünscht Dir

Yvonne

908) Yvonne aus Stuttgart schrieb am 11.April 2003 um 10:02 Uhr:

Hallo Dorothea,

danke für Deinen Zuspruch. Es würde mich interessieren, in welchem Zeitraum Du ausschleicht und ob Du dabei Nebenwirkungen hast? Nimmst Du die 15 mg nun über mehrere Wochen und gehst dann runter auf 10 mg oder wie machst Du das? Hast Du Tabletten, die genau teilbar sind oder schnippelst Du sie Dir auch mit einem Messer zurecht?

Freue mich auf Deine Antwort und wünsche Dir noch einen schönen Tag.

Yvonne

907) Katrin aus Deutschland schrieb am 11.April 2003 um 08:48 Uhr:

Hallo
Ich würde gern mal was über die positiven Dinge von Seroxat wissen. Bin noch Neuling mit diesem Medi nehme seit 3 Wochen 10 mg und spüre ausser einer bleiernden Müdigkeit nichts....

906) Dorothea aus Fürth schrieb am 11.April 2003 um 08:13 Uhr:

Hallo Yvonne,
ich bewundere deine Konsequenz beim Absetzen trotz Nebenwirkungen.Ich kann mir vorstellen, wie es dir ergeht. Für mich ist es unmöglich direkt von 20 mg am Tag auf 10 mg zu reduzieren. Ich bin gerade bei 15 mg und mächtig stolz. Nicht aufgeben Yvonne, und wenn es unerträglich wird, reduziere langsamer und vorsichtiger. Viele liebe Grüße.
Dorothea

905) Antje aus D schrieb am 10.April 2003 um 21:53 Uhr:

Hallo Yvonne,

ich habe eine anderes Medikament genommen und von einem auf den anderen Tag abgesetzt..125 mg..hatte die Entzugserscheinungen zw. 1-2 Wochen.

904) Antje aus D schrieb am 10.April 2003 um 21:51 Uhr:

Hallo Dorothea,
click an meinen Namen und dann kannst Du mir mailen...sag mal weisst Du evtl auch einen guten Therapeuten in Fürth..Panickattacken...

903) Yvonne aus Baden-Württemberg schrieb am 10.April 2003 um 21:20 Uhr:

Halli Hallo,

auch in bin gerade am Absetzen von Paroxetin. Ich habe die ganze Zeit 20 mg genommen. Vor 1 1/2 Wochen habe ich angefangen, jeden Tag nur noch 10 mg zu nehmen und ab Montag dieser Woche nur noch jeden zweiten Tag 10 mg und ab nächster Woche soll ich nur noch jeden 3. Tag 10 mg nehmen. Seit Beginn des Absetzens wache ich morgens schweißgebadet auf und habe Magen-Darm-Probleme. Es kommt auch häufig vor, dass ich tagsüber ganz plötzlich anfange tierisch zu schwitzen. Mein Hausarzt tippte auf einen Magen-Darm-Infekt. Nun wurde es mir ab Dienstag dieser Woche massiv schwindelig. Es kann sein, mir geht es über Stunden gut und schlagartig überfällt mich der Schwindel und die Übelkeit. Mir wird dann eiskalt und fange dann aber auch an zu schwitzen. Zum Glück habe ich diese Seite entdeckt, um zu erkennen, daß ich keinen Magen-Darm-Infekt habe, sondern unter Entzugserscheinungen leide. Was mich interessiert: Geht es auch mal gut und mal schlecht oder sind bei Euch die Nebenwirkungen den ganzen Tag da? Wenn diese Beschreibungen von mir wirklich auf das Absetzen von Paroxetin hindeuten, wer weiß, wie lange ich damit leben muss. Wenn ich nun noch ca. 14 Tage ausschleiche, heißt das, dass ich noch 14 Tage oder länger mit diesen Nebenwirkungen leben muss? Vor allem der Schwindel macht mir Angst.

Liebe Grüße an alle Leidensgenossen

Yvonne

902) Dorothea aus Fürth schrieb am 10.April 2003 um 18:24 Uhr:

Hallo Antje,
den Namen des Arztes mag ich nicht ins Gästebuch stellen. Mail mir doch mal deine email-Adresse, dann kann ich dir den Namen zuschicken. Viele Grüße!
Dorothea

901) Gabriele aus Österreich schrieb am 10.April 2003 um 18:01 Uhr:

hatte im oktober letzten jahres eine TIA (kurzzeitiger sauerstoffmangel im gehirn) ungeklärter herkunft. seither leide ich gelegentlich (wenn es mir gesundheitlich nicht gut geht) an angstzuständen und panikattacken. mein arzt hat mir seroxat (wirkstoff paroxetin) verschrieben Dosis 20 mg. die packung liegt seit ca. einer woche zu hause und ich habe sie noch nicht angerührt.
der eintrag von MARIA aus KÖLN hat mich veranlasst zu schreiben. du schreibst, dass du durch sport, autogenes training usw. alles einigermassen in den griff bekommen hast. das möchte ich auch versuchen. inwieweit hast du den alltag geändert? zu der frage von gesprächstherapien: ich war jetzt drei mal bei einer gesprächstherapie. es ist ganz nett, sich den kummer von der seele zu reden, aber bislang kam nicht wirklich irgendetwas dabei heraus. ich muss auch noch sagen, dass ich sehr mistrauisch bin, und nicht sofort alles preisgebe. vielleicht ein fehler. morgen habe ich jedenfalls den nächsten termin. vielleicht kann mir meine therapeutin etwas mehr über die auswirkungen von antidepressiva auf das nervensystem geben. ansonsten gilt: wer kann mir seine erfahrungen mit seroxat mitteilen?
liebe grüsse
Gabriele

900) antje aus d schrieb am 10.April 2003 um 17:02 Uhr:

Dorothea...ich lebe auch in Fürth...koenntest du mir mal die adresse von dem doc geben..ich hatte bis jetzt nur pech mit den ärzten hier.

danke, antje

899) Maria,27 aus köln schrieb am 10.April 2003 um 16:06 Uhr:

hallo ihr, bin froh dieses forum gefunden zu haben.
leide seit 6 jahren an leichten bis mittelschweren angstzuständen und panikattacken. hab diese damals durch autogenes training, viel sport und änderung meines alltags einigermassen in den griff bekommen.
seit einem halben jahr ist es recht schlimm geworden. fühle mich durch die angst und panik sehr unselbständig und muss selbst kleinigkeiten genau planen, von einem spontanen urlaub gnaz zu schweigen.alle dinge die ich vor habe oder die spass machen, scheinen zu zerfallen.
aber ich denke, ihr kennt das alle zu gut.
war vor zwei wochen beim arzt. er verschrieb mir paroxetin. ich bin chemischen mittlen sehr skeptisch eingestellt.
wie ich gesehen habe, haben viele von euch schon erfahrungen mit dem medikament.
ist die freiheit endlich nocheinmal ohne angst zu leben die nebenwirkungen wert?
habe 20 mg pro tag verordnet bekommen.hat dies schon grosse nw zur folge??
habt ihr auch gesprächstherapien besucht? haben sie euch was gebracht?
habe mal einen anlauf versucht, bin aber, fand ich ziemlich abgefertigt worden.. dachte dann, damit musste alleine fertig werden.
wir war es bei euch?
es würde mir sehr helfen, eure meinung zu hören.
viele grüsse
maria

898) Dorothea aus Fürth schrieb am 10.April 2003 um 08:50 Uhr:

Hallo Leute,
gestern war ich bei einem Psychiater, der es gar nicht so gut fand, dass ich schon seit sechs Jahren Seroxat einnehme. Er schlägt vor, nach Alternativen zu suchen. Durch eine kineseologische Untersuchung fand er heraus, dass ich stark durch meine Amalgamfüllungen vergiftet sei, was meine Nerven schädige. Ich würde mich freuen, wenn ich von jemanden hören würde, der damit Erfahrungen hat. Einen schönen Tag wünsch ich!
Dorothea

897) Antje aus D schrieb am 8.April 2003 um 22:50 Uhr:

Hallo Anja..danke!!!! Kann das echt gebrauchen..ich will ja auch für meinen Kleine fit sein, der mich braucht..ohne Meds..mit klarem Kopf...und sein Dad ist jetzt auch noch im Irak..aber ich schaffe das schon..Danke!

896) Anja aus NRW schrieb am 8.April 2003 um 18:37 Uhr:

Hallo Antje

Finde ich ja echt mutig von dir ,auch wie du das durchziehst wünsche dir weiter viel Erfolg

895) Antje aus d schrieb am 8.April 2003 um 17:42 Uhr:

Ich meinte..wurde von der KKK abgelehnt.

894) Antje aus Deutschland schrieb am 8.April 2003 um 17:41 Uhr:

Hallo Maedles,

ich habe Doxepin am Tag 125 mg genommen, danach Remergil und dann habe ich auf einen Schlag abgesetzt..war grausam, aber es ging mir körperlich wieder gut.

Anja, bei mir hat es nach der Risikoschwangerschaft, Geburt&Krankheit meines Sohnes und nach der Trennung (6 Wochen nach der Geburt) von meinem Partner angefangen...Ich will nicht mehr auf Meds kommen, die mich veraendern oder meine´Lebenssituation. Ich will es ohne Meds versuchen. Therapie in Simbach (KKH mit Mutter/Kind Aufenthalt) wurde von der KKH abgelehnt...nun laeuft es über die BfA. Aber ich suche auch hier weiter nach einem Therapeuten.

893) Anja aus Deutschland schrieb am 8.April 2003 um 16:59 Uhr:

Hallo Kerstin und Claudia. bloss nicht lange ausatmen das ist falsch weil der Sauerstoffspiegel im Blut dann ansteigt .,und das verursacht herzrasen und starkes Herzklopfen und somit förderst du die Panikatacke nur immer nur wenn das Hyperventilieren einsetzt lange einatmen und Kurz ausatmen versuch es Mal das klappt dann bestimmt besser,würde mich freuen wenn du mir darüber bescheid gibs.die Menge der Anfälle ist unterschiedlich .mal Täglich ,mal ein mal die Woche Und wie gesagt dann 4 Jahre nicht mehr:das Doxepin habe ich sehr langsm Ausschleichen lassen sonst bekommst du echte Probleme,also ich habe das Doxepin mal innerhalb von 2 Wochen Ausschleichen lassen.Das war definitiv zu schnell (starke Unruhe Zittern Angst usw)ich komme am besten zurecht wenn ich alle 3bis 4 Wochen 10mg weniger Einnehme und danch habe ich noch jeden 2Abend eine Doxepin eingenommen (10mg).Dann nur noch 1 Mal die Woche ,es geht leider nur mit viel Geduld .Wie schnell hast du es denn abgesetzt???ich finde es immer wieder eine sweinerei das sie darüber in den Beipackzettel einen nicht genügend aufklären.Da steht nämlich drin nur bei sofortigen Absetzen bei höherer Dosierung.30mg ist eine niedrige Dosierung.auf dem Zettel steht noch pro Woche beim absetzen Die Dosis halbieren das ist auch viel zu schnell so meine Erfahrung .,Würde mich über eine Antwort freuen.Liebe Grüsse Anja

892) Claudia aus Deutschland schrieb am 8.April 2003 um 15:33 Uhr:

Hallo Anja, habe gerade Eure Beiträge gelesen über Doxepin. Ich nehme es nun seit fast einem Jahr, bis vor einigen Wochen nahm ich 30 mg/Tag, dann reduzierte ich 20 mg/Tag, und bei 10 mg/Tag fingen eine furchtbare innere Unruhe und Nervosität an, so dass ich wieder auf 20 mg erhöhte. Muss ich wirklich mit Entzugserscheinungen rechnen in dieser niedrigen Dosis, obwohl immer wieder versichert wird, dass diese Medikamente nicht abhängig machen. Wieviel mg/Tag hast Du eingenommen, und wie hast Du ausgeschlichen (über welchen Zeitraum wieviel mg)? Ich muss schon sagen, mit 30 mg ging es mir bedeutend besser. Möchte aber jetzt aufhören, will lieber wieder anfangen Sport zu treiben. Auch habe ich in dieser Zeit 10,0 kg zugenommen.

891) Kerstin aus BAden-Württemberg schrieb am 8.April 2003 um 14:54 Uhr:

Hallo Anja,

danke für deine rasche Antwort.
Bzgl. der Atemtechnik dachte ich immer man sollte langsam und lange AUSatmen!
Liege ich da komplett falsch?
Das mit dem "Lustigmachen" über die Angst ist glaube ich eine gute Idee, ich werde sie
nächstes Mal gleich ausprobieren.
Wenn doch alles ein bisschen einfacher wäre!!!!
Wie oft kommt es bei dir vor, dass du hyperventilierst, und sind das immer richtige große Anfälle?

Gruß Kerstin

890) Anja aus Deutschland schrieb am 8.April 2003 um 12:34 Uhr:

Hallo Kerstin und Katrin
also bei mir ist afjedenfall das Autofahren am schlimmsten besonders ist es mit der Angst und Atmung wenn ich die Kinder dabei habe.Klar weil ich dann noch zusetzlich Angst um meine Kinder habe .Sonst denke ich mal finde ich auch Autofahren schlimmer als Geschäfte oder einkaufen ausser natürlich wenn ich in einer Schlange stehen muss.ich versuche im Auto mich von meiner Atmung abzulenke oder ganz ruhig zu Atmen.Früher in der Schule hat man uns erklärt(bin Krankenschwester)das man bei Pat: die Hyperventilieren oder dazu neigen in Atmung geschult werden müssen wie zb tief einarten und nur kurz ausatmen und das ein paar mal wiederholen .Der Sauerstoffgehalt im Blut veringert sich dabei wieder und die Hyperventilation pendelt sich dadurcg wieder ein .Habe es mal versucht hat ganz gut geklappt.Aber es klappt auch nur dann wenn die Angst noch nicht ganz so schlimm ist.Heut war ich mit meinen Kindern wieder unterwegs shoppen ging Gott sei dank alles ohne Angst.Schliesslich habe ich es mal ohne Medis 4 Jahre lang geschafft und ich werde es wieder schaffen dafür kämpfe ich .Ich versuche bevor ich ins Auto steige alles in Ruhe angehen zu lassen ,Es klappt besonders dann gut wenn ich mich selber über meine Angst lustig mache .Klappt auch meist nur dann wenn die Angst noch nicht ganz so stark ist,deshalb fange ich dmit schon an wenn ich ins Auto einsteige .Nur Atobahnen traue ich mir noch nicht zu und natürlich längere Autofahrten .Ich wünsche euch noch viiiieeeel Kraft.Anja

889) Kerstin aus Baden-Württemberg schrieb am 8.April 2003 um 12:07 Uhr:

Hallo Katrin und Anja,
endlich höre ich mal von Hyperventilations-Leidensgenossinnen! Ich bin direkt erleichtert, dass es auch noch andere Leute mit diesen Symptomen gibt.
Bei mir begann die Panik auch beim Autofahren. Ich glaube es liegt daran, weil man in diesem geschlossenen "Käfig" sitzt, auf Gedeih und Verderb seinen Ängsten ausgeliefert: man kann nicht flüchten. Bei anderen Situationen ist es doch einfacher! Aus der Straßenbahn kann man aussteigen, man muss sie nicht selbst steuern. Und dann die Angst, wenn ich vor lauter Panik anhalten muss, wie komme ich dann weiter? Oder als Steigerung was mache ich bei einem Panikanfall und habe hinten im Auto meine Kinder und noch Freunde dabei? Ich war manchmal schon kurz vor dem Verzweifeln. Mit Paroxat habe ich dann alles wieder supergut in den Griff bekommen. Ich konnte wieder richtig toll
Auto fahren und auch sonst ging mir alles ganz leicht von der Hand. Leider habe ich im Lauf der Einnahme pro Monat ein kg zugenommen und habe dann langsam mit dem Ausschleichen begonnen. Es ist jetzt vier Wochen her, dass ich "clean" bin, leider ist das alte Unbehagen beim Autofahren wieder voll da. Gerade heute morgen brauchte ich DREI (!!!!) Anläufe, bis ich an einer Stelle vorbeifahren konnte. Ich war wieder total verzweifelt. Soll das jetzt alles wieder von vorne losgehen? Am schlimmsten ist meine Angst vor der Hyperventilation. Ich mache mich schon vorher so verrückt, dass ich schon total verkrampft ins Auto sitze, dann vor lauter Angst ganz schlecht atme, oder total auf meine Atmerei fixiert bin, dass es dann auch prompt losgeht. Wobei ich sagen muss, dass ich schon lange Zeit keinen richtigen Hyperventilationsanfall hatte, aber schon diese kleinen stoßhaften "Atemausstoßer" machen mir so Angst, weil ich dann denke gleich geht es richtig los. Zur ersten Hilfe habe ich immer auf dem Beifahrersitz eine Papiertüte liegen. Das hilft im Ernstfall wirklich. Wenn irgendjemand einen Tip zur Verbesserung meiner Atemtechnik hat, wäre ich wirklich ganz arg dankbar!!
Viele Grüße an alle!!

888) Katrin aus Deutschland schrieb am 8.April 2003 um 08:19 Uhr:

Liebe Anja,
Eigenatigerweise können viele Angsthasen nicht Autofahren.Ging mir genauso. Ich konnte nicht einmal bis zum Kindergarten!Ich wohne in einem Dorf!!!Heute habe ich das alles im Griff. Ausgenommen die Autobahn. Das mit dem Hyperventilieren kenne ich auch.Wie oft war ich nachts in der Notaufnahme.Nach einer unterszchung habe ich dann meist einen Klapps auf den Po und eine Valium bkommen und das wars dann bis zur nächsten Atacke. Im Moment geht es mir recht gut.Abegsehen von einer Erwartungsangst wegen einer Urlaubsreise (Flug).Bei mir fing diese Angstgeschichte auch an als die Kinder klein waren ich nebenbei gearbeitet habe usw.. aber das machen ja viele Menschen.Jetzt bin ich 43 und denke irgenwann muß ja mal gut sein und ich meinen Weg finden. Leider hat mich diese Angstgeschichte zu einen völlig anderen Menschen gemacht. Alles was ich früher mit leichtigkeit geschafft habe macht mir heute teilweise große Angst.Ich hasse es z.B. in große menschenansammlingen zu gehen.Alles liebe ich muß leider los..

887) Anja aus Deutschland schrieb am 8.April 2003 um 07:06 Uhr:

Hallo Antje
Damals wo ich noch höher dosiert war (75mg habe ich auch Schwierigkeiten gehabt ,gerade dann wenn ich meine Regel hatte auch .ich denke mal jeder spricht anders an ,Remergil kenne ich zb gar nicht.Imap habe ich zb gar nicht vertragen ,habe davon starke Stimmungsschwankungen bekommen und wo es abgesetzt worden ist schwere Entzugserscheinungen obwohl es ja Angeblich nicht abhängig machen soll .naja ich bekam damals Imap von einem Neurologen und es wurde weiter verabreicht von meinem Hausarzt .bis ich nach dem absetzen ins Krankenhaus kam,für 4 Wochen war ich da und wurde auf Doxepin eingestellt aber wie gesagt so starke Nebenwirkung hatte ich nicht nur das absetzen war schwierig ich hoffe es wird mir diesmal besser gelingen mit ganz langsamen ausschleichen .im Moment geht es mir noch nicht so richtig besser es ist aber noch auszuhalten weil die Angst davor die Dosis zu erhöhen noch grösser ist,als meine Angstzustände.ich denke auch mal ich muss ja noch spüren können wo gegen ich kämpfe.Die erste Zeit wo ich die Angst und Panikatacken bekam war ich wie daneben ich wusste überhaupt nicht was mit mir los war,bin erst wie jader andere wahrscheinlich von euch von Arzt zu Arzt gerannt .Bis mein Hausarzt mir sagte "also sie haben doch jetzt ein Baby das bedeutet schon eine grosse Lebensumstellung und dabei gehen sie noch arbeiten ist das nicht alles etwas viel ,ich möchte sie zu einem Psychologen überweisen".ich war wie vor den Kopf getreten.Als ich dann zum ersten mal bei meiner Psychologin war bin ich in Tränen ausgebrochen ,ich hatte so eine Angst davor verückt zu werden .Aber erst nach dem Klinikaufenthalt ging es Bergauf.Dmals Kam dann noch mein Exmann auf mich zu sagte zu mir im Krankenhaus "also wenn du nicht belastbar bist dann lasse ich mich scheiden" ,noch ein Schlag.obwohl ich für seine Schulden mitarbeiten gegangen bin ich habe das auch immer geten aus Liebe ,und ich habe trotz Kind den Haushalt und Beruf immer alleine geschmissen.Was war ich bescheuert und dann noch diesen Kommentar von meinem Exmann.Ich war so verlezt.Er hat sich zwar am selben Abend noch in der Klinik angerufen und sich entschuldigt aber ich habe sie ich habe sie nicht mehr angenommen.Es war ein sehr harter Scheidungsprozess und zwischendurch habe ich gedacht ich packe das nicht mehr.mein Exmann terrorisiert mich bis heute ,und wo er es Anfing es übers Kind zumachen (Gerichtsverhandlung usw)fing auch meine Angst und Panik wieder an.Ich habe erst zuhause eine Panikatacke bekommen wo mein jetziger Mann den Krankenwagen kommen lassen musste weil ich dachte ich bekomme einen Herzinfakt .den schlimmsten Anfall hatte ich im Auto auf der Arbeit .Ich habe geglaubt ich müsste sterben im Auto danach bin ich wieder zu meiner Psychologin gelaufen,ich war so verzweifelt wiel es wieder ausgebrochen ist .Gestern war ich 1h mit dem Auto unterwegs es war zwar nicht einfach aber ich habe es geschafft und hoffe es geht bald wieder Bergauf.Wenn nur dieses Hyperventilieren nicht wäre ,ich versuche mich andauernt von meiner Atmung abzulenken manchmal klappt das auch ,ich glaube ich habe dich und euch genug zugetextet ,vielleicht hast du oder ihr ein paar Tipps für mich. Viele Liebe Grüsse Anja.Wenn jemand Lust hat mit mir zu chatten Amazone x69

886) Antje aus deutschland schrieb am 7.April 2003 um 23:21 Uhr:

Hallo Anja,

ich hatte ja von der Nebenwirkung Doxepin geschrieben..Ich achte auch sehr auf meine Lebensweise...ich hatte sogar 6 Wochen nach der geburt mein altes gewicht von 54 kg bei 1,63m...Ich habe von Remergil und Doxepin Wassereinlagerungen bekommen..so sehr, dass ich 10 kg zugenommen habe..und furchtbare gelankschmerzen dadurch hatte..konnte kaum die Finger bewegen...

885) Anja aus Deutschland schrieb am 7.April 2003 um 09:14 Uhr:

hallo ich bins nochmal.mit dem Doxepin habe ich nicht so viele Schwierigkeiten gehabt .ich muss aber dazusagen das ich sehr auf mein Gewicht und Ernährung acht (zb keine Süssigkeiten viel Obst und Gemüse abend nicht mehr Essen salzarme Ernährung usw)von daher geht es noch mit der Gewichtszunahme.Nur beim absetzen wird es schwierig .Habe damals mit Baldrian stark Abgesetzt war dann nicht ganz so schwirig werde das auch diesmal so machen.würde mal gerne mit euch chatten .Bis dann

884) Anja aus Deutschland schrieb am 7.April 2003 um 07:55 Uhr:

Anja aus NRW schrieb am 7April ,Hallo Paniker bin total froh diese Seite gefunden zu haben .Ich leide schon seit 7 Jahren unter Agoraphobie.Ich muss aber dazu sagen das ich erst 2 Jahre ambulante Therapie gemacht habe (erst mit 75 mg Doxepin täglich dann 30 mg ,zum schluss war ich 4 Jahre Medi frei ).Muss jetzt wieder eine Therapie machen mit 30mg Doxepin täglich ,ich war so stolz darauf das ich es soooooo lange ohne medis klar kam die Angst war fast weg.Na ja ich hoffe es wird wieder meine Psychologin meint es ist nicht so schlim wie vor 7 Jahren.ich will das Doxepin aber nicht noch weiter erhöhen weil ich weiss wie schwer es ist es langsam ausschleichen zu lassen naja man kann ja nur hoffen und nicht aufgeben.An alle ganz liebe Grüsse

883) Pechvogel aus RP schrieb am 7.April 2003 um 02:39 Uhr:

Da sich in den letzten Posts die negativen Kommentare zu Doxepin und Remergil zu häufen scheinen, bin ich doch ganz froh, Remergil nach 3 Einnahmen abgesetzt zu haben (nahm eine halbe Tablette [eine ganze 30 mg] Abends) und das vom Arzt ausgegebene Doxepin Rezept (lehnte Remergil ab weil für mich ein "Betäubungseffekt" keinerlei verbesserte Lebensqualität mit sich bringt) erst gar nicht eingelöst zu haben ... Hoffte eigentlich auf die Verschreibung von Seroxat (an das ich mich weitgehend positiv zurückerinnern kann; u.a. gehobene Stimmung, leichter Aktivierungseffekt der es einem ermöglicht Dinge wieder anzugehen).

Wie man hier die Betäubungsschiene als Alternative Sehen kann ist mir unverständlich (ich konnte unter dem Einfluss von Remergil, trotz der doch recht geringen Dosis bis zum späten Abend hin nichts gescheites angehen; was mir aber auffiel ist folgendes: am frühen Morgen hatte ich mir mein Knie angestoßen, das es wohl doch heftiger war als es anfangs den Anschein hatte, merkte ich erst als ich Remergil absetzte.Ganze 3 Tage später).

Aus meiner Erfahrung kann ich Euch nur raten nicht blindlings verschriebenes einzuwerfen, zumindest sollte man sich vorher einen wagen Überblick verschaffen (sprich Google bemühen).

882) Antje aus deutschland schrieb am 6.April 2003 um 23:00 Uhr:

Hallo Josiane,

ich habe die Nebenwirkungen bei der Einnahme gemeint, aber wie ich hier schon lesen konnte, hat auch dieses Mediakment Nebenwirkungen...Oder was kannst Du mir darüber berichten?

Liebe Grüsse, Antje

881) Josiane aus Luxemburg schrieb am 6.April 2003 um 21:12 Uhr:

Hallo Antje
Welchen Nebenwirkungen meinst du, die beim Absetzen?
Liebe Grüsse, bis bald

880) Josiane aus Luxemburg schrieb am 6.April 2003 um 21:10 Uhr:

Hallo Anna
Obwohl beide aus Lux., bleiben wir wohl lieber beim Deutschen.
Leider kann ich nur bestätigen dass man mit Seroxat zunimmt. Ich habe, ohne meine Essgewohnheiten zu ändern, 10 kg zugenommen :-(.
Seit ca 1 Monat versuch ich Seroxat auszuschleichen. Bin jetzt bei 10mg pro Tag.
Aber seitdem sind 3 kilo weg ohne dass ich was gemacht habe.
All Guddes fir dech

879) Antje aus Deutschland schrieb am 6.April 2003 um 17:22 Uhr:

Hallo Chris,

ich h abe einen Entzug von Doxepin und Remergil hinter mir..War nicht schön..es gin mir auch ein paar Tage richtig schlecht..Schweissausbrüche, Zittern usw.....aber seit dem ich nicht mehr auf starke Medis bin, geht es mir körperlich besser.

878) Chris aus Niederrhrein schrieb am 6.April 2003 um 14:01 Uhr:

Ich suche dringend Erfahrungsberichte von Betroffenen:
Seit vielen Jahren nemhe ich Psy-Medikamente gegen meine Depressionen.Zuerst war es Imap,bis es aus dem Verkehr gezogen wurde, dann Insidon,Seroxat und seit ca. 1 Jahr Paroxat.Da ich ständig müde bin, hat man bei Untersucheungen festgestellt, dass ich kaum Eisen im Blut habe. Doch trotz aufwändiger Infusionen, entsprechenden Untersuchungen kann man den Grund dafür nicht finden. Jetzt meint mein Arzt dass es auch Nebenwirkungen von PAroxat sein könnten, da ich u.a. auch unter ganz massiven Magen-Darmbeschwerden leide, sowie meine Schleimhäute stark ausgetrocknet sind.Abgesehen von ca. 15 kg Gewichtzunahme.
Ich möchte jetzt das Medikament absetzten, habe aber Angst vor Entzugserscheinigungen o.ä.
Wer kann mir helfen, hat vielleicht schon ähnliche Erfahrungen gemacht?
Bin froh über jede Antwort.

877) Wolf aus Deutschland schrieb am 6.April 2003 um 13:37 Uhr:

Benutze Seroxat eigentlich schon 2 Jahre,
mit Unterbrechung.Abwechselnd mit Insidon.
Zurzeit fange ich wieder mit 10mg an. Die Panikattacken
kommen und gehen.Sonst finde ich das Medikament helfend.
Das vegetative Nervensystem ist sehr schwankend.Einmal geht es mir blendend,
am anderen Tag sehr schlecht.

876) Antje aus Deutschland schrieb am 5.April 2003 um 23:20 Uhr:

Hat jemand Erfahrungen ohne die Einnahme von Medikamenten bei Panickattacken. Gibt es ueberhaupt eine wirklich Hilfe mit einer Therapie?

875) antje aus deutschland schrieb am 5.April 2003 um 23:18 Uhr:

Hallo Anna,

dieses Medikament habe ich noch nicht genommen, aber ich hatte die selben Probleme mit Doxepin und Remergil..habe bei beiden Medikamnetne durch Wassereinlagerungen 10 kg zugenommen...bei Doxepin war es so schlimm, dass ich kaum noch die Finer bewegen konnte. Ich lasse jetzt die Finger davon.

874) Anna aus Luxemburg schrieb am 5.April 2003 um 21:00 Uhr:

Ich nehme schon sehr lange seroxat, weiss selbst nicht mehr genau wie lange. Mindestens ein Jahr wenn nicht schon länger. Seitdem habe ich über 10kg zugenommen.
Gibt es ein Zusammenhang zwischen der Einnahme von seroxat und der Gewichtszunahme? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Würde mich sehr über Antworten freuen!

873) Schmolchi aus Ost-Westfalen schrieb am 5.April 2003 um 06:22 Uhr:

Hallo Spera.

Meine Ex hat mir den Namen mal als Alternative zu „Zwiebelchen“ verpasst. Würde mich auch gerne mit Dir unterhalten. Kann verstehen dass Du Deine Adresse nicht einfach ins Netz stellen willst, aber wie wäre es wenn Du mir der Einfachheit halber Deine Adresse mailst?
Heißt übrigens nicht Pramatrinin sondern – auch nicht besser- Trimipramin. Hatte irgendwie einen Hänger, aber wenn Du mal schaust um welche Zeit ich Dir hier schreibe, wirst Du verstehen: Müdigkeit zählt nicht unbedingt zu meinen Problemen.

Alles Liebe, Schmolchi

872) antje aus deutschland schrieb am 4.April 2003 um 23:27 Uhr:

Hallo Josiané,

habe gerade deine mails gelesen..sag mal wie sieht es denn mit Nebenwirkungen aus?Habe Panickattacken seit der Risikoschwangerschaft meines Sohnes..er ist 10 Monate alt..habe schon 5 verschiedene Medikamente bekommen, als letztes Doxepin..Habe aber jedes Mal 10 kg zugenommen und nun auf eigene Verantwortung abgesetzt.Meine Aerztin ist nicht auf die nebenwirkungen eingegangen. Ich soll doch Prioritäten setzten..Gewichtszunahme oder keine Panickattacken..so ein Quatsch. Ich hatte trotz der Medikamente Panickattacken..

Liebe Grüsse, Antje

871) Laurent aus Luxemburg schrieb am 4.April 2003 um 22:52 Uhr:

Nehme seit 2 Monaten Seroxat. Habe 10 kg abgenommen und leide unter schrecklichen Magenkrämpfen. Ausserdem habe ich keine Lust mehr auf Sxx- Hat jemand ähnliche Proleme. Antworten an roilaurent2002@yahoo.fr

870) Spera aus Bonn schrieb am 4.April 2003 um 15:32 Uhr:

Hallo Schmolchi!

Sag mal, wie kommt man denn an so einen Spitznamen? Hab ich echt noch nie gehört... :-)

Das mit der Appetitlosigkeit in Zusammenhang mit Paroxetin-Einnahme kann ich nur teilweise bestätigen. Das ist bei mir eigentlich ein ständiges Auf und Ab zwischen Ekel vorm Essen und normalem Appetit. Allerdings muß ich dazu sagen, daß meine Angsattacken immer mit starker Überkeit verbunden sind und ich somit ohnehin ein etwas angespanntes Verhältnis zur Nahrungsaufnahme habe. Wenn ich dann mal richtig Appetit habe, leider meistens nur auf Süßigkeiten ( weil mich die generell auch am wenigsten ekeln ) und darauf führe ich auch meine leichte Gewichtszunahme zurück.
Die Schlafstörungen, die Du und auch viele andere beschreiben wundern mich irgendwie total, weil ich ganz im Gegensatz dazu immer super-müde bin und morgens manchmal kaum zu mir komme. Das erreicht teilweise echt schon problematische Ausmaße. Egal, wie viel ich schlafe, ich bin echt IMMER müde.
Naja, aber so hat wohl jeder seinen Preis für ein einigermaßen angstfreies Leben zu zahlen...

Ich würde mir gerne häufiger e-mails mit Dir schreiben, aber ehrlich gesagt habe ich keine Lust meine e-mail-Adresse einfach so ins Netz zu stellen. Ich bin computertechnisch allerdings auch nicht so bewandert, also, vielleicht kennst Du da ja irgend einen Trick, wie man e-mail-Adressen verschlüsselt ( ? oder so... ) übermitteln kann.

Ich muß jetzt leider Schluß machen, aber wenn Du Lust hast, schreibe mir doch nochmal und ich melde mich dann am Montag zurück.
Bis dann, ich wünsche Dir ein schönes Wochenende,

Gruß, Spera.

869) Sandra aus Österreich schrieb am 4.April 2003 um 10:32 Uhr:

Hallo Janine,
ich selbst habe seit 8 Jahren Panikattacken. Es kam von einer Sekunde auf die andere, wie das halt mal so ist.
Ich würde mich gerne mit dir austauschen. So etwas ist sehr hilfreich.
Ich nehme noch zusätzlich Seroxat 20 mg und komme gut damit zurecht. Ich habe mehrmals versucht damit aufzuhören, das hat mir jedoch nicht gut getan. Darum akzeptiere ich halt, dass ich dieses Medikament brauche und lebe gut damit.
Wie ist das bei dir?
Liebe Grüße
Sandra

868) Sandra aus Österreich schrieb am 4.April 2003 um 10:21 Uhr:

Hallo Josiane,
vielen Dank für deine Antwort. Ich wollte die Meinung einer Betroffenen hören, so wie du es bist.
Alles Liebe für dich und deinem Kleinen.
Sandra

867) Sabine aus Niedersachsen schrieb am 4.April 2003 um 08:37 Uhr:

Sagt mal, wann nehmt ihr das Medikament?Wenn ich es abends nhme kann ich schlecht schlafen und bun morgens wie besoffen.Bei 10 mg!!

866) Josiane aus Luxemburg schrieb am 3.April 2003 um 21:02 Uhr:

Hallo Sandra
Nach Absprache mit meiner Gynecologin und meinem Hausarzt, habe ich Seroxat während der ganzen Schwangerschaft genommen.
Absolut keine Probleme. Auch dem baby ging es immer gut.
Bei der Geburt wog er 4 kg und 54 cm gross :-).
Er ist jetzt 3 Jahre alt und kerngesund.
Aber wie gesagt, sprich die lieber mit deinen Ärzten ab.
Alles Liebe
Josiane

865) Schmolchi aus Ost-Westfalen schrieb am 3.April 2003 um 17:27 Uhr:

Hi Anke, hi Spera.
Bin ein 33-jähriger Bube und nehme seit einem Jahr Fluctin (40 mg) und Pramatrinin(50 mg).
Fluctin ist Serotonin-Wiederaufnahmehemmer und der Vorgänger von Seroxat. Ich weiß offengestanden immer noch nicht so recht was davon zu halten ist. Zumindest habe ich erhebliche Nebenwirkungen wie Appetitlosigkeit (17 Kilo abgenommen), Paras, fürchterliches Zittern, absolut keine Lust auf ... und sehr starke Schlafstörungen. Gegen Depressionen hilft es aber nach etwa 3 Wochen, bei mir zumindest ganz gut.
Pramatramin ist ein Trizyklisches Antidepressivum, daß paradoxerweise genau die gegenteiligen Wirkungen zeigt, wie z.B. Fressflash, Müdigkeit, Benommenheit, aber absolute Entspannung. Hat aber als Kombination echte Vorteile. Es schläft sich anständig und manchmal bekommt man auch mal einen Bissen runter. Würde mich wegen der Nebenwirkungen von Fluctin mal gerne mit euch unterhalten, wie Seroxat bei euch wirkt.
Bin ja auch nicht so weit vom Rheinland weg, vieleicht kann man sich ja mal treffen.

So long, Schmolch

864) Anke aus München schrieb am 3.April 2003 um 16:45 Uhr:

Hi Ella, hi Spera,
bin jetzt wieder in München (mein zuhause).
Nun kann ich in Ruhe schreiben. Leide seit längerer
Zeit wegen einer körperlichen unheilbaren (nicht tödlich) Krankheit, die ich
hier nicht ansprechen möchte unter starken Zukunfts-Ängsten und Panik-
attacken. Bin deswegen auch Gestern unterwegs gewesen.
Mein Hausarzt hatte mir Paroxetin schon vor 3 Monaten verschrie-
ben. Habe aber jetzt erst gemerkt, daß es ohne Psychopharmaka nicht
mehr geht. Nun seit 14 Tagen nehme ich 20 mg und kann sagen, daß
ich nicht mehr ununterbrochen an meine Krankheit denke. Mit Paroxat konnte ich
die Negativspirale an Gedanken schon ein wenig stoppen. Dadurch konnte ich
in den letzten 2 Tagen meinen Alltag etwas besser gestalten.
Eine einzige "Nebenwirkung" haben diese Pillchen: Egal wo ich bin, ich surfe und
surfe und ...... immer den Begriffe "Paroxetin" in die Suchmaschine engebend, GROSSER FEHLER!
Das lasse ich jetzt. Nachdem ich diverse negative Meldungen über rapide Gewichtszunahmen,
starke Absetzerscheinungen (Entzugserscheinungen) gelesen habe (wieder Panik, kreisch!!!!)
lasse ich alles auf mich zukommen. Ich danke euch für Eure positiven, aufmunternden Kommentare.

Wünsche Euch natürlich auch alles Gute!!

Gruß Anke

863) Sandra aus Oberöstreich schrieb am 3.April 2003 um 15:48 Uhr:

schreibfehler vorhin....
ich meinte erfahrungen mit SEROXAT in der schwangerschaft...

862) Sandra aus Oberösterreich schrieb am 3.April 2003 um 15:46 Uhr:

hallo,
ich hätte eine frage und zwar, hat jemand von euch erfahrungen mit seroxin in der schwangerschaft?

wäre über hilfreiche beiträge sehr dankbar.

liebe grüße
sandra

861) Spera aus Deutschland schrieb am 3.April 2003 um 15:43 Uhr:

Hallo Anke!

Also, ich nehme täglich 20 mg Paroxetin, wie gesagt seit knapp einem Jahr!
Hätte ich auf dieser web-site nicht die Kommentare anderer Paroxetin-Patienten gelesen, wäre ich ehrlich gesagt gar nicht auf die Idee gekommen, daß man davon dick werden kann. Erst im Nachhinein habe ich jetzt festgestellt, daß ich eventuell 2 oder 3 kg seit Beginn der Einnahme zugenommen habe. Aber das muß ja noch nichtmals mit dem Medikament zusammenhängen, sondern kann auch im Rahmen des ganz Normalen liegen.
Ich denke, Du solltest Dir im Vorhinein nicht so viele Gedanken machen. Das Medikament hat mir ( und offensichtlich auch vielen anderen Angstpatienten ) gut geholfen. Außerdem merkst Du ja frühzeitig, ob Du zu Denjenigen gehörst die stark zunehmen und kannst dann im Zweifelsfall immer noch überlegen das Medikament abzusetzen oder anderswie gegen das Dickwerden anzusteuern.

Sag mal, warum genau nimmst Du eigentlich Paroxetin? Mich würde das interessieren, weil ich auch aus Bonn komme und man eventuell Erfahrungen austauschen könnte ( Ärzte, Selbsthilfegruppen etc. ). Außerdem ist es meiner Meinung nach immer ganz gut, einen Leidensgenossen in der Nähe zu wissen...
Wenn Du mir bis morgen mittag antwortest, kann ich auch nochmal vor dem Wochenende zurückschreiben ( ich habe ja zu Hause leider keinen Internet-Anschluß )!

Ansonsten wünsche ich Dir und auch allen anderen hier eine gute Zeit...
Grüsse von Spera.

860) Elola aus Rheinland schrieb am 3.April 2003 um 15:26 Uhr:

Hallo
wer kennt das Buch " LEBEN OHNE BROT"?
Hab ich irgendwo im Archiv gelesen und finde es nicht mehr. Geht es dain um Depris o.ä.?
Danke für eure Antwort.
Gruß
Ella

859) miriam aus Österreich schrieb am 3.April 2003 um 13:17 Uhr:

Hallo Leute, ich nehm Seroxat seit ca. 1 1/2 Jahre, jetzt wollt ich damit aufhören. Das Problem war dass ich zuerst 20 mg genommen hab, dann 10 mg und am Schluss hab ich ganz damit aufgehört. Das war aber ein grosser Fehler, denn ich hatte enorme Nebenwirkungen. Ich hatte volle Gleichgewichtsstörungen, Schwindelanfälle, Schwitzattaken und eine enorme Angst!!
Wovor ich aber Angst hatte weiss ich nicht, das kam einfach so. Ich bekam Seroxat, nachdem ich von meiner Bulimie erlöst war, die Tabletten haben mir echt gut geholfen, ich war quasi wieder ein neuer Mensch. Ich konnte mich wieder über Sachen freuen, konnte den Leuten wieder in die Augen schaun und ich hatte keine Angst mehr.
Ich hab, seit ich Seroxat nehme, wieder volles Selbstvertrauen gewonnen, und darum will ich mal sehen, wie es ist, wenn ich die Tabs einmal absetze.
Ich hoff dass es auch ohne geht, wenn nicht dann muss ich sie wohl weiter nehmen, aber das mit dem ausschleichen dauert ja noch eine Weile, und deswegen brauch ich mir einstweilen ja noch keine Sorgen machen.
Wenn auch ihr etwaige Probleme mit dem habt, was ich gehabt habe bzw. habe, lässt von euch hören!!

858) rainer aus NRW schrieb am 3.April 2003 um 13:06 Uhr:

Ich nehme seit 3 Jahren Seroxat und versuche schon seit mehr als 2 Jahren das Medikament abzusetzen - ohne Erfolg. Ich habe alle Entzugssymptome schon durchgemacht und habe eine Wahnsinnsangst vor weiteren Absetzversuchen. Selbst eine geringe Reduktion der Dosis (1/8 Tablette) ruft schon Schlafstörung hervor. Mitlerweile habe ich es geschafft die Dosis über 6 Monate! zu halbieren. Mein Psychiater will mir bis heute weismachen, dass das Medikament nicht abhängig macht! Ich suche weiter erfolglos nach einem der mich wirklich mit dem Absetzen unterstützen will.

857) Janine aus Deutschland schrieb am 3.April 2003 um 12:55 Uhr:

Hallo,
Ich bin 26 Jahre alt und leide schon seit fast 10 Jahren an Panikattaken.
Es war zwar zwischendrin immer mal wieder besser aber immer noch nicht weg.
Ich würde mich freuen Gedanken austauschen zu können.
Viele Grüße,
JAnine

856) Karin aus Österreich schrieb am 3.April 2003 um 10:15 Uhr:

Ich nehme seit ca. 2 Jahren Seroxat, weil ich unter starken Panikattacken litt. Hat mir sehr geholfen. Jetzt habe ich es zwei Tage nicht genommen und leide utner entsetzlichen Schwindelattacken und leichter Panik. Ich das normal, geht es anderen auch so?

855) Ella aus Rheinland schrieb am 2.April 2003 um 19:51 Uhr:

Hallo Anke aus Bonn.
nehme seit fast 3 monaten Paroxetin und habe nicht zugenommen. Allerdings passe ich auf, wenn es 1 kg mehr wird , dann sehe ich zu dass es wieder runtergeht. Ich habe aber gesteigerten Appetit und Gelüste(süsses usw.).
Wollte das Medi absetzen, aber die Ärztin meinte, man muss es mindestens 1 Jahr nehmen. Na ja. Ich nehme nur 10 mg tgl..
Wieviel nimmst du? Nach den ersten 4 Wochen sollte ich auf 20 mg erhöhen, hab es aber nicht getan nachdem ich diese Seite entdeckt hab.
Alles Gute an alle hier

854) Kim aus Bremen schrieb am 2.April 2003 um 16:14 Uhr:

Hallo!

Ich möchte mal ein paar Worte zur Gewichtszunahme los werden. Also, ich denke es liegt nicht an dem Mittel ansich, sondern eher daran, dass man sich mal wieder völlig entspannen kann und der Stoffwechsel
runterfährt.

Ich habe damals durch meine Herzerkrankung und meinen Ängsten man gerade noch 50 kg gewogen, bei einer Grösse von 1,70. Also viel zu wenig.
Nun nehme ich schon seit ein paar Jahren Seroxat und habe 10 kg zugenommen, aber nehme schon länger nicht mehr zu. Das ist doch in Ordnung. Ich hatte früher einen Ruhepuls von 120 Schlägen in der Minute und heute gerade
mal 60. Da ist es doch logisch, dass man zunimmt.

Ich denke aber durch bewusste Ernährung und Bewegung kann dieses beeinflussen.

Auf jeden Fall ist es alles besser als diese ständigen Angstattacken, denn die haben mich echt Verzweifeln lassen.

Liebe Grüsse
Kim

853) Anke aus Bonn schrieb am 2.April 2003 um 16:05 Uhr:

Spera,

wieviel mg Paroxetin nimmst Du seit einem Jahr?
Wegen der bei den meisten Leidensgenossen auftretenden Gewichtszunahme
habe ich schon Angst das Paroxetin für längere Zeit
einzunehmen. Nehme es seit 2 Wochen. Ich krieg immer den
totalen Horror, wenn ich lese: Habe in 6 Monaten 10 Kilo zugenommen usw. usw....

Bin um schnelle Antwort dankbar.

Gruß Anke

852) Spera aus Bonn schrieb am 2.April 2003 um 11:55 Uhr:

Hallo an alle Leidensgenossen da draußen!

Ich habe grade zum ersten Mal im Internet unter dem Stichwort Paroxetin nachgeguckt und war absolut überrascht, wie viele Einträge dazu zu finden sind. Also bin ich mit meinem Problem doch nicht so allein, wie ich mich manchmal fühle.
Ich nehme seit knapp einem Jahr Paroxetin ( wegen Sozialer Phobie, Angstattacken ) und mir geht es seitdem deutlich besser. Ich kann nicht nur wieder mein Studium ( mit Spaß und Energie ) betreiben, sondern zusätzlich noch arbeiten gehen.
Ich habe vor einigen Wochen mal versucht, das Medikament runterzudosieren und damit schlechte Erfahrungen gemacht: Schwindelgefühle, extreme Schweißausbrüche und diese Art von Elektroschocks hatte ich ganz extrem. Seitdem habe ich schon ein bißchen Angst vorm Absetzen des Medikaments. Aber die Einträge auf dieser Seite haben mir auch Mut gemacht. Denn wenn es andere schaffen das Medikament erfolgreich abzusetzen, gibts wohl auch für mic ne Chance...
Komischerweise kann ich Gewichtszunahme nur in einem ganz geringen Maße und Schlafstörungen überhaupt nicht bestätigen. Im Gegenteil: Ich schlafe wie ein Stein, bin eigentlich immer müde und habe oft wirkliche Probleme wach zu werden ( ich brauche jeden Morgen eine Stunde und drei Wecker, um überhaupt zu mir zu kommen ).

O.K., genug fürs erste. Ich werde in den nächsten Tagen wieder reinschauen ( habe leider nur auf der Arbeit Zugang zum Internet ). Ich freue mich über Antworten und Euch da draußen wünsche ich eine gute Zeit!!!
Nur nicht aufgeben, wie der Lateiner sagt: Per aspera ad astra! ( Durch Mühe zu den Sternen ) !!!

Gruß, Spera!

851) Sabine aus Niedersachsen schrieb am 2.April 2003 um 11:44 Uhr:

Hallo Ihr Lieben,
Am Freitag haben wir Ägypten Flugreise abgesagt.Warum ist klar.Mein Mann muß mich in einem völlig mutigen Moment erwischt haben und ich hatte wohl auch einen Anfall von Mut. Fakt ist wir haben umgebucht in die Dom Rep...10 Std,Flug.. Und nu? Jetzt verspüre ich eine mal wieder aufkommende Angst. Bisher habe ich alle Flüge mit einem Fläschchen Valium in der Hand überstanden.Nun meine Frage. Ich habe kürzlich Seroxat von meinem Arzt bekommen und es aufgrund des mehrwerdenden Sonnenscheins und der Kommentare betrffs des Absetzens nur ein paar Tage genommen.Nachdem ich Nachts dann nicht mehr durchschlafen konnte und die sexuelle Unlust mich plagte. So und jetzt??? Hat irgendjemand Erfahrungen ob Seroxat mir eventuell auch die sich mit Sicherheit steigernde Angst nimmt oder irgendwelche anderen Erfahrungen betreffs der 10 Std. Flug?? Ich möchte so gerne dahin aber lieber würde ich vermutlich schwimmen .... Gruß Sabine

850) Katrin aus Dresden schrieb am 2.April 2003 um 10:17 Uhr:

Ich habe 3Monate durchweg Paroxat genommen und habe bis jetzt 15 kg zugenommen, das problem ist das ich Paroxat jetzt abgesetzt habe und unter einer Nebenwirkung dieses Medikamentes zu leiden habe und zwar mehr hunger. Dadurch nehme ich leider noch mehr zu. Mit der weile bin ich wieder Depressiv. Ziehe mich zurück habe Angst und kein Selbstwertgefühl mehr (auch bedingt durch die Zunahme). Das einzige das sich dank Hilfe meines Freundes bisher nicht mehr hatte ist die Selbstverstümmlung.

849) Pechvogel aus RP schrieb am 1.April 2003 um 18:39 Uhr:

Achso ja Bremen fällt dann wohl schon mal weg...

Deiner Beschreibung nach klingt das wie nach Landeck (Palzinstitut Klingenmünster) und da fand ich's auch schrecklich.

848) Pechvogel aus RP schrieb am 1.April 2003 um 18:37 Uhr:

Danke für die aufmunternden Worte Kim ;) Habe auch gerade wieder eine gute Woche (bissher *g*) und versuch halbwegs am Ball zu bleiben...

847) Pechvogel aus RP schrieb am 1.April 2003 um 18:31 Uhr:

Hallo,
danke für den Tipp mit Bremen Holger, werd mich da mal schlau machen.

Danke dir Ulrike! Mail ist gerade raus ;)

Wegen der Sache mit Mannheim, die wollen eine Überweisung vom Facharzt (also Neurologen), Termin steht am Freitag an. Man wird wirklich überall rumgereicht...

846) Kim aus Bremen schrieb am 1.April 2003 um 18:30 Uhr:

Hallo Holger!

Ich komme auch aus Bremen und war schon mal stationär in ZKH Ost.
Allerdings richtig auf Station. Ich fand es schrecklich.
Allerdings habe ich auch eine Herzerkrankung, auf der ich dann Ängste aufgebaut habe und die Ärzte im ZKH Ost waren der Meinung, das ich dort fehl am Platz wäre.
Inzwischen hab ich mich wieder etwas gefangen. Gehe wieder Arbeiten und nehme natürlich mein Seroxat und werde es so schnell auch nicht wieder absetzen, da ich damit ganz
schlechte Erfahrungen mit gemacht habe. Ich bin echt durch die Hölle gegangen. War knapp vor einen Selbstmordversuch.
Heute bin ich froh, das ich mich dazu entschlossen habe Seroxat wieder einzunehmen. Denn das Leben kann so schön sein. Meld dich doch mal, es ist schön
mal jemanden aus Bremen zu treffen.

Noch ein Wort an Pechvogel, hätte dir gerne geantwortet, doch mir fiel nichts passendes ein.
Leider! Kann mir gut vorstellen, wie es dir geht. Es ist schlimm keinen Ausweg mehr zu sehen.
Aber glaub mir, auch für dich kommen wieder bessere Zeiten.
Kopf hoch, ich drück dir die Daumen.

Liebe Grüsse
Kim

845) Natalie aus Deutschland schrieb am 1.April 2003 um 18:09 Uhr:

Hallo,
ich habe Seroxat mehrfach versucht auszuschleichen.
Die ersten beiden Male war ich wohl zu ungeduldig und
hatte dann Depression, hab ständig geweint und die Angst
war ganz schlimm.
Das 3. Mal habe ich es wohl richtig gemacht, über
6 Wochen.
Seid geduldig beim ausschleichen!

844) Holger aus HB schrieb am 1.April 2003 um 09:39 Uhr:

Hallo Pechvogel,

es gibt viele Menschen, denen es einmal richtig schlecht geht im Leben, ich spreche da aus eigener Erfahrung.

Ich habe da vielleicht einen Tipp für Dich, zumindest ist es einen Versuch wert.

Wende Dich doch mal an das Zentralkrankenhaus Bremen-Ost, die psochotherapeutische Station (ehemals Haus 5) ist hervorragend.

Vielleicht hast Du eine Chance dorthin zu gelangen.

Gruß Holger

843) Ulrike aus Bayern schrieb am 31.März 2003 um 20:16 Uhr:

Hallo Pechvogel...
leider kann ich dir nicht helfen aber wenn Du jemanden zum reden suchst .. schreib mir ... ich faend es super ..

also bis bald Ulrike

842) Pechvogel aus RP schrieb am 31.März 2003 um 19:25 Uhr:

Ein letzter Versuch ...

wüsstet Ihr vielleicht Speziallisten als Anlaufstelle im Bereich der Sozialen Phobien ?

Ich habe nun vom ZI (Zentralinstitut für seelische Gesundheit - http://www.zi-mannheim.de/)
in Mannheim gehört jedoch meint mein Hausarzt die wären in dem Bereich nicht speziallisiert bzw. er hat Zweifel ob eine erneute Stationäre Unterbringung mir hilft da er es als weiteren Fluchtversuch sieht.

Wäre euch echt für jegliche Information dankbar!

841) frank aus nrw schrieb am 30.März 2003 um 12:25 Uhr:

hier nochmal der tip an alle bezüglich gewichtszunahme :

das ssri fluctin ( =prozac) bewirkt bei fast allen usern gewichtsabnahme ( aber libibdo eher weniger )

bei den meisten bewirkt der mao hemmer aurorix keine gewichtszunahme ( bei mir war die libido gesteigert )

reboxetin soll auch gewichtsabnahme bewirken bei gleicher libido

aber es gilt : jeder stoff wirkt bei jedem anders


frank

840) Jens aus Schweiz schrieb am 30.März 2003 um 00:00 Uhr:

Hallo allerseits

Nachdem ich Eure interessanten Beiträge gelesen habe, stellen sich mir noch 2 Fragen:
Zu meiner Person: 21, CH, Student
Sachverhalt: Bin dabei meine Deroxat-Therapie, welche 1,5 Jahre dauerte, zu Beenden. Obwohl ich in sehr kleinen Schritten reduziere (5mg max. alle 2 Wochen) habe ich dauernd sehr starke Kopfschmerzen, welche erst nach einigen Aspirin verschwinden. Könnt Ihr diese Erfahrung teilen? Und stimmt es, dass man die Gewichtszunahme nur unschwer rückgängig machen kann, wie weiter unten geschildert wurde? Ich hoffe ich bin da bald durch und sende Euch alle ganz herzliche Grüsse aus der Schweiz
Jens

839) Pechvogel aus RP schrieb am 29.März 2003 um 22:57 Uhr:

Echt schade das ich noch nichteinmal hier Leute zum reden finden kann.

838) Volker aus D. schrieb am 29.März 2003 um 19:41 Uhr:

Hi Brita!

Danke für Deinen Mutzuspruch zum Durchhalten. Ich hatte es aber mit der 20 mg - Dosis nicht mehr lange ausgehalten und jetzt erstmal auf 10 mg reduziert. Und ich muss sagen, es geht mir erstmal besser, bis auf das nächtliche Schwitzen und Hautablösen an den Händen. Nimmt denn noch jemand Paroxetin am Abend? - Und das mit dem Heulen kenn ich auch nur zu gut. Als ich vor 'nem Jahr das Zeug schon nach einer Woche abgesetzt hatte, steckte ich in einer extremen manisch-depressiven Drang-und-Heulphase ;,-)

Gruss
Volker

837) jacinta aus hamburg schrieb am 29.März 2003 um 19:29 Uhr:

ha ha ha....
ein nachtrag:
natürlich soll es heissen...
entweder du bist dick, sex-los und angstfrei,
der schlank,hast ein gesundes sexualleben und rast von einem angstanfall in den nächsten

836) jacinta aus hamburg schrieb am 29.März 2003 um 19:25 Uhr:

hallo brita, hallo lila
komisch, eine feststellung habe ich gemacht während ich so durch die angst-foren gestreift bin...
die nebenwirkungen variieren alle von patient zu patient, ausser zwei nebenwirkungen: mangelnde libido und rasche gewichtszunahme. diese nebenwirkungen haben fast ausschliesslich alle
tja, das woran uns am meisten liegt wird am stärksten vom seroxat (paroxetin)negativ beeinflusst
es ist doch zum heulen...entweder bist du dick und sex-los, oder angstfrei....beides geht nicht
tolle aussichten ;-)
ganz liebe grüsse
jacinta

835) Lila aus NRW schrieb am 29.März 2003 um 18:42 Uhr:

Hallo Brita, Hallo Jacinta,
nehme seit ca. 1 Jar Seroxat/Paroxat . Zuerst 10mg, seit 4 Wo 20mg morgen. Die Gewichtszunahme beträgt seitdem ca. 15 kg. Außerdem habe ich Durchschlafstörungen und liege nachts fast immer 2 Std. wach. Somit bin ich natürlich morgens wie gerädert. Da ich beruflich sehr viel Stress habe, komme ich mir vor wie ein Hamster im Laufrad. Es macht einen ja schon depressiv, wenn man mit 90kg versucht schicke Klamotten zu kaufen...
Viele Grüße
Lila

834) Brita aus B-W schrieb am 28.März 2003 um 16:55 Uhr:

Hallo Jacinta,
das mit der Gewichtszunahme kann ich leider bestätigen. Pro Monat Paroxat-
Einnahme habe ich ein kg zugelegt. Inzwischen nehme ich nichts mehr und
ich muss sagen, es geht leider nicht automatisch wieder runter.
Ich muss um jedes Gramm kämpfen. Das nervt schon!!!
Gruß Brita

833) sebastian kaiser aus germany schrieb am 28.März 2003 um 16:01 Uhr:

würde gern wissen wie sich ein wechsel von fluoxetin auf paroxetin verhält ,ob ich eine zeit absetzen muss oder ich einfach wechseln kann

832) jacinta aus Hamburg schrieb am 28.März 2003 um 09:23 Uhr:

hallo ihr lieben,
ich nehme seit ca. einem halben jahr seroxat....es geht mir auch viel besser damit, ich habe nurein grosses problem mit meinem gewicht....ich nehme rasend schnell zu, werde immer fetter
und es ist unmöglich abzunehmen....kennt das jemand von euch?
ausserdem habe ich fast gar kein zeitgefühl mehr...hat jemand von euch auch diese nebenwirkung bei sich feststellen können?

liebe grüsse
jacinta

831) Pechvogel aus RP schrieb am 27.März 2003 um 16:31 Uhr:

Hallo Rudi,

mit Drogen habe ich außer den verschriebenen sozusagen noch nie
Erfahrungen gemacht. Bin einfach über Mobbing in die ganze Misere geraten und nu
versuch ich halt wieder raus zu kommen, ist jedoch nicht sonderlich aussichtsreich
und es gibt ne Menge Leute die gerne auf den schon am Boden liegenden
rumtrampeln.

Das sich jeder nur selbst der nächste ist wird mir nun auch immer
deutlicher, Floskeln und Verlogenheit werden großgeschrieben. Irgendwie fühle ich
mich auch total Weltfremd, als ob sonst niemand so denken, so sehen, so fühlen
könnte.

Der einzige Vorteil des Ganzen ist die gewonnene Menschenkenntnis. So kann
ich zum Beispiel Lügner ohne Probleme entlarven, merke jedoch oft das viele sich und
andere so instinktiv und intensiv belügen, dass es für sie selbst schon fast die bevorzugte Wahrheit zu werden scheint. Aber na ja wenn es sie denn Glücklich macht ...


Mein Arzt hat mir nun Remergil (30 mg 1/2 Abends) verschrieben,
jedoch hat mir das keinen Meter geholfen und es macht noch dazu müde (konnte kaum
Augenkontakt halten oder mich an Gesprächen beteiligen) und verlangsamt Reaktionen
enorm. Das er mir das ernsthaft als dauerhafte Lösung vorschlägt finde ich schon recht
unverschämt, kann doch nicht dauernd wie betäubt durchs Leben gehen.

Ja, das mit den „Freunden“ ist manchmal so ne Sache ... (s.o. *lol) wenn du schon ne Aussprache versucht hast sind die’s wohl wirklich nicht wert.

Wünsche dir viel Erfolg mit deiner Therapie
(und mal zur Abwechslung einen gescheiten Therapeuten! *g*) !

830) seractil aus wien, österreich schrieb am 27.März 2003 um 10:16 Uhr:

Homepage: http://www.dump.mu/
--
hi pechvogel!

ich hab auch allen sinn verloren!

1. musik war für mich alles, spielte 5 jahre in einer band, die das ziel hatte einen plattenvertrag zu bekommen!
und wie das in der musik so is will man der grosse rockstar sein und probiert so manche droge aus,
also blieb ich auf heroin hängen, nasal versteht sich!
nach 5 jahren harte arbbeit tour durch ganz österreich hatten wir es geschafft!
zur der zeit nahm ich mir vor vom "h" wegzukommen, was ich faqst geschafft hätte!

ich war somit 3 monate clean als ich dann 1 mal eine stunde zu spät zu einem soundcheck kam und einen tag später eine halbe stunde zu spät ins studio!
danach warfen mich meine ehemals guten freunde aus der band, weils sie der meinung waren zu spätkommen gibts jetzt nicht mehr, weil wenn man einen vertrag hat gibts so manche regel.....
der wahre grund war, das sie glaubtern das ich mir die beiden male heroin aufgestellt habe, was völliger schwachsinn war, weil ich bei meiner freundin essen war, und am nächsten tag verpennt hatte!

so war damit mein lebenstraum zerstört, und dann begann erst die richtige hölle!

"h" zu spritzen. ich wollte mich erst umbringen, dann aber doch nicht, obwohl ich heute sagen würde es wäre besser gewesen ich hätts getan.
das war aber auch noch nicht das problem schlecht hin, sondern erst als ich begann koks zu spritzen was die wenigstebn eigentlich wissen das man das machen kann!
ein schuss koks, der flash dauert nicht mal 5 min, kostet ca 15 euro, gar nciht so viel, doch bei koks setzt man sich 4-5 schüsse, je nach dem wie viel geld man hat, können auch 20 sein.
das tat ich dann den ganzen letzten sommer lang, bis ich nur noch 55 kilo wog mit eins achtig grösse. dann beichtet ich meinen eltern was los war, ich wohnte schon ein jahr mit einem freund zusammen.
seit nun 7 monaten bin ich in methadon therapie, inkl. anti depr.
1. cipralex, bei denen es mir 1 monat gut ging dann sich alles wieder verschlechterte trotz 3 facvher dosiserhöhung, und nun trittico
bei denen kann man sehr gut schlafen, meistens saogar zu gut, d.h. ich bin am nächsten morgen immer noch tot müde.
und sie sind libidosteigernd, was auch nicht schlecht ist, nur hab ich jeden morgen 20 minuten einen ständer der dann irgendwann plötzlich weg geht.
hatt jemand von euch erfährung mit trittico? ich würd gern von anderen erfahren welche erfahrungen sie damit machen!

liebe grüsse an die die das bis zum schluss gelesen haben!

rudi - ( auch seractil )

die hp meiner alten band
www.dump.mu

nicht mal ein foto, nicht einen satz in der biographie haben sie mir gelassen, obwohl ich bei sämtlichen songs text und musik mitgeschrieben hab
was solls, echte freunde halt! peace!

829) monic aus kassel schrieb am 27.März 2003 um 09:59 Uhr:

hey katja aus hessen habe deinen bericht gelesen und würde gern mehr von diesen louise hay erfahren wäre nett wenn du dich mal per e mail mit mir in verbindung setzen würdest monic aus kassel e mail monic6218@t-online.de

828) betz aus norddeutschland schrieb am 25.März 2003 um 20:56 Uhr:

Hallo, Brita!
Fein, dann freu ich mich auf elektrische Post!! Bis dann, Betz

827) Brita aus B-W schrieb am 25.März 2003 um 19:48 Uhr:

Hallo Betz,
danke für die liebe Antwort, ich melde mich bei dir, deine email-Adresse habe ich
ja. Übrigens hatte ich heute zum Glück ein "Up", es ging mir prächtig,
ich weiß ja auch nicht! Langweilig wird's so zumindest nie!
Gruß Brita

826) betz aus Norddeutschland schrieb am 25.März 2003 um 17:07 Uhr:

Hallo, Brita!
hier ist nochmal Betz- ich hatte heute gearbeitet und bin erst jetzt dazu gekommen, hier reinzuschauen!! ja, du hast Recht, das ist das richtige Büchlein! Gönn' es Dir! Es ist so schön positiv und das tut frau richtig gut!! Das muss doch zu schaffen sein, oder? Wenn du lust hast, mail mir doch auch direkt oder hast du lust, mal zu chatten?? Ich wünsch dir jedenfalls das Beste! viele Grüße, Betz

825) Pechvogel aus RP schrieb am 25.März 2003 um 16:04 Uhr:

Was ich total vergessen hatte zu erwähnen ...

zwischendurch testete ich ein Zeitlang Fevarin. Jedoch hatte ich hier mit starken Nebenwirkungen zu kämpfen. In der Anfangsphase starker Brechreiz, der zwar schon bald weg war jedoch blieben starke Magenschmerzen und sehr starkes Zittern.

Später testweise Seroxat, mit dem ich glaube ich auch ganz gut zurechtkam. Nebenwirkungen waren starkes Schwitzen und Schlafstörungen sowie eine leichte Zittrigkeit und der Wegfall jeglichen sexuellen Interesses. Was mir aber im Moment allemal lieber währe als der jetzige Zustand in dem Zwischenmenschliches eh wegfällt.

Nach einem Gespräch mit meinem Hausarzt hat er mit nun wieder etwas anderes verschrieben, Name ist mir gerade entfallen (irgendwas mit R..). Wie kommt Ihr so zurecht ?

824) Pechvogel aus RP schrieb am 25.März 2003 um 03:24 Uhr:

Teil 2 (sorry etwas lang geworden)

Letzten Endes verbrachte ich hier
bis etwa ein halbes Jahr vorm Abschlusszeugnis meine Zeit um dann ein weiteres
Mal in ein tiefes Loch zu fallen. Die Fehlzeiten häuften sich erneut ich verließ wieder
kaum mein Zimmer.

Einige Monate später Schule erneut gewechselt - Berufsfachschule Wirtschaft -
wie immer guter Einstieg jedoch schnelle Ernüchterung.
Momentan fehle ich wieder seit letzten Donnerstag in der Schule, die für mich einfach
nur noch qualvoll ist. Keine Spur von Lebensqualität ist mit geblieben. Wenn schon der
Weg zum Bahnhof vorbei an all den Menschen eine Qual ist, was kann ich dann schon
noch groß erreichen frage ich Euch ? Da ich momentan echt nicht mehr weiter weiß,
suche ich seit letzter Woche einen Therapieplatz, da ich es anscheinend alleine nicht
schaffe. Jedoch sind die Wartezeiten immens und das früheste Vorgespräch könnte ich
erst am 4.6 bekommen. Dann wird jedoch alles zu spät sein. Meine Noten sind
fürchterlich schlecht, mir steht die 3. Mahnung von der Schule samt Busgeldbescheid
ins Haus und am 3.6 sind Abschlussprüfungen. Dazu läuft das Geschäft meiner Eltern
momentan nicht sonderlich und wir müssen vielleicht unser Haus verkaufen. Plus
wegen der schlechten Einkunftslage machen meine Eltern gegenüber unserer
Krankenkasse keine Angaben über ihr Einkommen (aus Stolz) womit ich nicht
Freischein berechtigt bin und für Behandlungen selbst aufkommen müsste. Ein echter
Teufelskreis und ich sehe keine Möglichkeit mehr ihm zu entkommen.

823) Pechvogel aus RP schrieb am 25.März 2003 um 03:23 Uhr:

Hallo,

mein Leben ist gezeichnet von Misserfolgen und Spaßverderbern die mich zu dem
gemacht haben was ich jetzt bin. Ein Mensch ohne jeglichen Spass am Leben,
kleinkariert, mies gelaunt und unerwünscht. Es gäbe so vieles zu erzählen aber ich
glaube das würde jeglichen Rahmen sprengen ...

Im Grunde bin ich ein freundlicher Mensch der aber nach all den Jahren nur noch auf
seine Umgebung reagiert. Was mir natürlich in keinster Weise half und mich nur noch
mehr ins Abseits manövrierte.

Ich bin 19 Jahre alt und habe total den Anschluss an meine Altersgenossen bzw.
ehemalige Klassenkameraden der Realschulzeit verloren. Während die heute ihren
Führerschein haben und teils schon seit über 5 Jahren ein sozusagen wertvoller Teil
der Gesellschaft geworden sind, habe ich nichts vorzuweisen.

Bei zufälligen Treffen, ist ein immer aufkommendes Thema natürlich mein "aktueller
Status". Nach den diversen Gerüchten die sich um mich und meine häufigen
Schulwechsel ranken, ist nun mal nicht mehr als eine Witzfigur geblieben, mit der man
sich nicht gerne sehen lässt. Da kommt ein verscheuchender Smalltalk über mein
Lieblingsthema gerade recht.

Kurz zusammengefasst: Als hyperaktiver Grundschüler war ich schon früh ein
ärgerliches Thema für Lehrer und Eltern gleichermaßen. Ritalin sei dank (ironisch
gemeint) schlug ich mich irgendwie damit bis zur Realschule durch, setzte es
allerdings dann ab weil ich anfing mich zu entwickeln und Ritalin als beschränkend
empfand. Jedoch fing das Ganze jetzt erst richtig an.

Ich war also mit den damaligen Freunden (die ich schon seit dem Kindergarten kannte)
als der ewige Scherzkeks in die Realschule gekommen.
Wir hatten Spaß, die Lehrer sahen das anders und die Noten stimmten ihnen zu.

Also musste ich mehr oder weniger "freiwillig zurück".
Ein Jahr wiederholen ... 2 meiner Kameraden auch, jedoch jeder kam in eine andere
Klasse und so nahmen die Dinge ihren Lauf.
Ich kam zu Leuten für die intelligente Scherze keine Bedeutung hatten, versuchte mich
anzupassen jedoch vergeblich und als der älteste in der Klasse war ich nun die
Lachnummer schlechthin, zumindest für die anderen.

Kurzfristig wurde wieder Ritalin zu rate gezogen und das Wiederholungsjahr brachte
mir weitgehend erstklassige Noten. Man überlegte ob ich den nicht vielleicht auf ein
Gymnasium wechseln solle. Nachdem aber auf einer Lehrerkonferenz nicht jeder
Lehrer diesem "Transfer" zustimmte hätte ich eine Arte Aufnahmeprüfung ablegen
müssen, worauf ich keine Lust hatte und letztlich dann doch auf der Realschule blieb.

Einige gute Zeugnisse später packte mich der Frust, egal was ich auch tat ob schlechte
Noten oder gute ich traf einfach auf 0 Akzeptanz weder in der Klasse noch sonst
irgendwo. Viele Fehlstunden später musste ich letzten Endes die 9. wiederholen ... ich
dachte noch es kann ja nur noch besser werden - aber nein.

Auch in der Neuen Klasse kam ich nicht zurecht und ich entwickelte eine Regelrechte
Angst vor anderen Menschen und der Schule generell. Ich wiegelte ab und verkroch
mich zuhause. Nach weiteren 3 Monaten an Fehlzeiten (ich will erwähnen das ich
hierbei keinen Einzigen Tag nicht zuhause verbracht hatte) wusste ich das es so nicht
mehr länger weiter gehen kann und vertraute mich meinem Hausarzt und teilweise
meinen Eltern an.

Wir wendeten uns an das Pfalz Institut in Klingenmünster (quasi die
Jugendabteilung - im Hauptkomplex sind u.a. Sexualstraftäter). Nach längerer
Wartezeit, ich wurde für diese Zeit vorläufig Krankgeschrieben ließ ich mich also
freiwillig einweisen. Den Teil überspringe ich jetzt mal, denn der war eh sinnlos - nach
etwa 5 Monaten wurde ich als unheilbar entlassen, was weitgehend darauf basierte
das ich mich mit meiner Therapeutin nicht verstand, jedoch auch zu einem nicht
unbeachtlichen Teil an der Hauptausrichtung des PI Programms, nämlich
Magersüchtige Mädchen.

Wie auch immer, die Realschule hatte mich mittlerweile
ausgeschult und ich musste auf die Hauptschule, was mir zum damaligen Zeitpunk wie
ein tritt in den Allerwertesten vorkam, da ich ja vom Ansehen der Hauptschüler noch
von den Realschulzeiten allzu gut bescheid wusste. Jedoch, auch wenn der Anspruch
weit geringer war, hatte ich zum ersten Mal seit langem wieder Spaß an der Schule
und Spaß mit anderen Menschen generell. Machte dort meinen Abschluss (eher
durchschnittlich), und ging danach mit Freunden motiviert auf eine Berufsfachschule für
Elektrotechnik (da ich mich sehr für den Informatik Bereich interessiere schien mir das
eine sinnvolle Stufe vor, etwa der höheren Berufsfachschule für Informatik). Jedoch war
das ein kompletter Reinfall. In den wichtigen Fächern, Lehrer die dermaßen von
ausgelaugt waren, das es kaum zu glauben war. Zudem meine Schwerpunkte
Sprachen, konnte ich hier wieder einmal nicht fördern, denn die hälfte der Klasse hatte
sich bisher mit Englisch eher so "durchgemoge

822) Silke aus Nordrhein-Westphalen schrieb am 24.März 2003 um 22:43 Uhr:

Hallo!

Ich habe seit Beginn meiner Schwangerschaft panische Angstzustände, die mein Kind betreffen.
Vor allem habe ich Angst davor, dass es sterben könnte.
Das weitet sich auch auf die Kinder von Bekannten aus.
Wer hat erfahrungen mit sowas???
Bitte mailt mir.

LG,

Silke

821) Brita aus B.-W. schrieb am 24.März 2003 um 21:00 Uhr:

Hallo Betz,
ich bins nochmal. Heißt die Autorin des "Angstfrei leben"-Buches
Lucinda Bassett? Habe gerade bei Amazon nachgeschaut, es hatte einige
Super-Bewertungen.
Sollte ich mir anschaffen!?
Gruß Brita

820) Brita aus Baden-Württemberg schrieb am 24.März 2003 um 20:55 Uhr:

Hallo Betz,
es tut so gut, wenn man Zuspruch erhält. Dafür bin ich echt dankbar!!!
Wenn du auch so einen schlimmen Tag hattest, ist es vielleicht bei mir auch
normal. Wurde es bei dir dann wieder besser?
Wie lange kann es mit den ups and downs gehen? Wie lange hältst du schon
ohne Paroxat aus?
Wir müssen das einfach schaffen!!! Ich war ja auch schon so stolz, dass ich
es irgendwie hinkriege, aber nochmal so ein Tag wie heute.... und ich weiß
nicht wie ich reagiere!
Nicht mehr ganz so mutlose Grüße
von Brita

819) Betz aus Norddeutschland schrieb am 24.März 2003 um 16:29 Uhr:

liebe Brita, Leidensgefährtin!!
Ich hab auch das Paroxat abgesetzt und kann ein Lied von den Ups und Downs singen... Zuerst dachte ich: na, ein bißchen Einbildung ist wohl auch dabei...aber ich hatte wirklich einen absolut schlimmsten Tag dabei! Hier im Forum hatte jemand dann auf eine englische Site verwiesen (musst du bei Interesse mal runtersuchen) und seitdem ich dort war ist mir klar, dass der Entzug nicht so problemlos ist, auch bei Leuten, die wie ich-ausgeschlichen haben- halte durch, ich hab mir für Wackeltage neben meiner Therapie noch ein kleines Taschenbüchlein gegönnt (angstfrei leben) und versuche, sehr auf mich zu achten (was ich sonst nicht tat). Schaffen wirs??Ganz liebe Grüße und dass es dir bald besser geht, Betz

818) lisa aus tirol schrieb am 24.März 2003 um 15:09 Uhr:

Hallo Leute!!
Ich nehme seit 6 tagen paroxat und mein Freund nimmt es schon seit einem halben Jahr
jetzt könnt ihr euch ja vorstellen was bei uns im Bett läuft:-( was ich nicht verstehe warum das so lange dauert bis die ganzen
Nebenwirkung nachlassen.jetzt hoffe ich das es in 1-2 wochen besser geht.
Liebe Grüße an alle!!!!
Lisa

817) Brita aus Baden-Württemberg schrieb am 24.März 2003 um 14:16 Uhr:

Seit drei Wochen bin ich jetzt Paroxat-clean. Ich dachte echt, es funktioniert.
Doch heute habe ich einen absoluten Heultag, wie in meiner schlimmsten Zeit.
Geht das jetzt alles von vorne wieder los? Ich weiß nicht, was ich machen soll.
Soll ich wieder mit dem Paroxat anfagen?
HalloVolker, das mit der Angst wird bald besser. Bei mir hat es 3-4 Wochen
gedauert, dann war ich überm Berg! Halt durch!
Hallo Helmut, das mit dem *** ist leider bei mir auch so gewesen. Wenn du
das Medikament aber absetzt, ist wieder alles ok. Im Moment frage ich mich
allerdings worauf ich eher verzichten kann. Auf *** oder auf Angst und Depris.
Pest oder Cholera????
Gruß Brita

816) stefan mannweiler aus afghanistan schrieb am 24.März 2003 um 10:47 Uhr:

naja wer interresiert sich für sowas!!!!!

815) Helmut aus Deutschland schrieb am 24.März 2003 um 10:19 Uhr:

Ich nehme SEROXAT jetzt seit 6 Wochen und fühle mich ausgeglichener wie vorher.
Die schlimmste Nebenwirkung ist jedoch das ich überhaupt
keine Lust mehr auf SEX habe. Meine Libido ist gleich null und das macht
mir und auch meiner FRau sehr zu schaffen.
Gibt es ein anderes Medikament mit ähnlicher Wirkung auf die Psyche aber ohne diese Nebenwirkung?

814) Volker aus D. schrieb am 23.März 2003 um 22:41 Uhr:

Hallo zusammen,

nehme Paroxetin jetzt seit ca. 2 Wochen. Aber meine Angst hat sich eher verstärkt. Habe noch mehr Angst vor den Menschen da draussen. Nebenwirkungen sind Schwitzen und Schlafstörungen. Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

Gruss
Volker

813) Lisa aus Tirol schrieb am 23.März 2003 um 17:43 Uhr:

Halo Ella,
Du findest das Buch unter www.Amazone.de
und es kostet ungefähr 10 euro
Gruß Lisa

812) Ella aus Rheinland schrieb am 23.März 2003 um 13:47 Uhr:

hi Katja,
kannst du nähere Angaben zu dem Buch machen? Verlag usw? Preis ?

Danke vielmals!
Gruß
Ella

811) Katja aus Hessen schrieb am 22.März 2003 um 18:46 Uhr:

Hallo,
ich bin 24 Jahre alt und hatte auch einige Jahre eine Angststörung!Um diese zu bekämpfen, besuchte ich ca. 1 Jahr eine Verhaltenstherapie und nahm auch zusätzlich Paroxat!Die ersten Wochen ging es mir total schlecht, die Angststörung wurde noch schlimmer, dazu kam noch Übelkeit, Müdigkeit...
Doch als ich diese Zeit überstanden hatte, ging es mir wirklich viel besser! Leider verschlechterten sich nach ca. einem Jahr meine Leberwerte! Zwar nicht so schlimm, dass ich das Medikament absetzen musste, jedoch wollte ich meinen Körper nicht mit so einem Zeug belasten! Also schaute ich mich nach Altenativen um! Zufälligerweise bin ich durch meine Tante auf ein absolut geniales Buch aufmerksam geworden, das mein komplettes Leben positiv verändern sollte! Die Autorin heißt Louise Hay und das Buch heißt: "Gesundheit für Körper und Seele". Sie beschreibt in einer Art Therapie, wie man sein Leben positiv beeinflussen und Krisen (Angst, Depression...) bewältigen kann!!!Hierzu bietet sie zahlreiche Übungen an...
Es hört sich vielleicht unglaubwürdig an, aber durch Louise Hay brauche ich heute weder Tabletten, noch Therapien mehr und bin von der Angststörung völlig geheilt! Ich bin heute ein glücklicher und lebensfroher Mensch, der wieder voll im Leben (sowohl beruflich, als auch privat) steht! Und ich hatte wirklich keine leichten Angstattacken, sondern sehr schwere, durch die ich mich total veränderte und zurück zog. Ich schreibe hier meine Geschichte, um anderen Betroffenen zu helfen und klar zu machen, dass wenn man an so einer Krankheit leidet, es immer Wege und Möglichkeiten zur Heilung gibt! Man muss nur danach suchen! Mein Arzt beispielsweise hat mir ständig eingeredet, meine Anngststörung sei wohl genetisch bedingt und dass ich daher wohl immer Medikamente nehmen müsste! Doch damit habe ich mich nie zufrieden gegeben! Und ich habe meinen Weg gefunden, die Angststörung dauerhaft zu besiegen!!!
Viel Glück,
Katja

810) Marco aus Hamburg schrieb am 21.März 2003 um 21:09 Uhr:

Email Adresse für Interessenten
der Selbsthilfegruppe.

hamburg007@gmx.de

809) Marco aus Hamburg schrieb am 21.März 2003 um 21:08 Uhr:

Hi
ich suche noch Teilnehmer für eine Selbsthilfegruppe in Hamburg.
Thema sind Ängste, Panikatacken und Soziale Phobie natürlich auch Depressionen.
Alter sollte so zwischen 18 und 30 liegen.
Kleine Abweichungen wären möglich.
Raum ist gestellt.
Bei Interesse einfach anschreiben.
Es geht einfach um einen ganz lockeren und unverpflichteten Erfahrungsaustausch
So nen Gespräch unter Betroffenen ist doch ganz anderes als z.B. mit einem Therapeuten.

Gruß Marco

808) Ella aus Rheinland schrieb am 21.März 2003 um 18:30 Uhr:

Hi Sabine,
danke für deine antwort. Nux vomica ist mir bekannt, habe es aber noch nicht genommen. Von einer Chi Maschine habe ich noch nichts gehört, ist das so eine Art Fußreflexzonenmassage?Ansonsten bin ich froh meinen Job los zu sein und gehe den Rest ohne Druck zur Arbeit. Wegen dem neuen Job ist mir manchmal schon etwas mulmig aber noch herrscht Vorfreude vor.
Alles Gute für alle hier!
Bis bald
Ella

807) Sabine aus Münster schrieb am 21.März 2003 um 17:26 Uhr:

Hallo Ella,
im Moment nehme ich 3 x wöchentlich 3 Kügelchen Nux Vomica C 200. Ich habe eine ziemlich unkonventionelle, aber sehr gute Heilpraktikerin. Sie rät mir ausserdem, regelmäßig die Chi-Maschine zu nutzen (kennst du die? Man legt sich auf den Boden, legt die Füße auf die Maschine und wird leicht geschüttelt. Tut gut.)
Mit Johanniskraut habe ich eher schlechte Erfahrungen gemacht. Bevor ich mit Tagonis anfing, habe ich monatelang Jarsin genommen, aber ausser Sonnenbrand hat es nichts bewirkt.
Am Donnerstag habe ich einen Termin bei meinem Psychiater, ich bin gespannt, was er so meint.
Seine Idee war, dass ich Lithium nehmen soll, und erst nachdem ich mich daran gewöhnt habe, Paroxetin ausschleichen. Mit Lithium konnte ich mich aber nicht anfreunden, also habe ich es nicht genommen.
Im Moment könnte ich immer mal wieder im Selbstmitleid versinken (blöde Depressionen, blöde Empfindlichkeit, doofe Umwelt, armes ich....), aber wenn ich so einen Anflug kriege, lenke ich mich möglichst schnell ab.
Ich schleiche weiter aus und lasse mich überraschen, wie es weitergeht.
Viele Grüße
Sabine

806) Kati aus Hamburg schrieb am 21.März 2003 um 09:31 Uhr:

Son scheiß...
Ich wünsch Dir alles gute bei dem mutigen Versuch...

805) Doro aus NRW schrieb am 21.März 2003 um 09:22 Uhr:

Huhu Kati :)) hehe, nein, ich hatte keinen Bock darauf, und selbst wenn ich es versucht habe, habe ich nix gefühlt.Ich habe 40 mg am Tag genommen und habe vor 3 Tagen abrupt abgesetzt. War wohl kein so guter Einfall von mir, habe ekelhafteste Beschwerden. Aber ich habe alle Pillen weggeschmissen. Ich muss da jetzt wohl durch.....

804) Kati aus Hamburg schrieb am 21.März 2003 um 09:09 Uhr:

Hallo Ihr,
Habt Ihr unter der Einnahme von Seroxat irgendwann mal wieder Lust auf Sex bekommen oder fängt das erst nach dem Beenden wieder an. Mir fallen langsam keine Ausrteden mehr ein...

803) frank aus nrw schrieb am 20.März 2003 um 20:58 Uhr:

hallo ihrs,

ist interessant mal von ehemaligen usern zu hören.

auch ich komme aus der techno scene und ahbe alle gängigen substanzen genommen.

allerdings waren sie bei mir nicht der auslöser, sondern haben mir auf meinem weg aus der sch. geholfen.

viele grüße

802) salima aus Deutschland schrieb am 20.März 2003 um 14:21 Uhr:

Hallo,

seit ca 4 Jahren schleichen sich immer wieder depressive Sequenzen in mein Leben, begleitet von autoagressiven Phasen.
War deshalb und wegen einer kleinen Essstörung auch bei nem Neurologen/Psychater, der mir Paroxat verschrieben hat.Nun würde ich gern wissen, ob jemand von euch schon Erfahrungen mit diesem Medikament gemacht hat, wenn ja mit welchen Ergebnissen, bzw.nebenwirkungen?
Wie sieht die Dosierung aus? Kann mich nur noch erinnern, dass der Gott in Weiß das gleiche empfohlen hat, was auch im Beipackzettel stand, den ich leider verschmissen hab...kann mir da vielleicht auch jemand weiterhelfen?

Schon mal recht lieben Dank im Voraus
Salima

801) lisa aus tirol schrieb am 20.März 2003 um 14:01 Uhr:

ich bin 20

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