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Depressionen bleiben oft unerkannt

Drei Viertel aller depressiven Menschen werden nicht oder nicht richtig behandelt.
Die Folgen sind fatal. Jeder sechste Betroffene begeht Selbstmord.

Darauf wies die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft hin. Solche seelischen Störungen zählen nach Expertenmeinung zu den häufigsten und bedeutendsten Krankheiten weltweit.

Bis zu zehn Prozent aller Menschen, die wegen körperlicher Beschwerden zu einem Hausarzt gingen,
seien depressiv. Doch bei der Hälfte bliebe dies unerkannt.
Notwendig sei eine adäquate Langzeitbehandlung, meinte die Kommission.    12.12.99
( Presse )

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