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Depressionen, Angst, Phobien, Panikattacken |
Hilfe! Ich habe Depressionen und vor allem Angst.
Früher konnte ich alles. Schöne Reisen machen, Bahnfahren, wie Aufregend mit dem Auto durch die Waschstrasse zu fahren, wenn die Bürsten um das
Auto herumfahren.
Wie Beeindruckend das grosse
Kaufhaus mit den vielen Lichtern und den tausenden tollen Artikeln.
Wie Herausfordernd in die
Achterbahn einzusteigen.
Wollte sogar noch einen Bungee Sprung machen. Das wäre der
Kick gewesen.
Ja, schön wärs.
Heute geht nichts mehr, ich habe nur noch Angst,
Angstanfälle, Depressionen,
und verlasse kaum noch das Haus.
Was ist passiert?
Was sagen die Freunde, falls noch welche
vorhanden sind:
Du brauchst doch keine Angst zu haben.
Das ist schon klar, sie leiden ja auch nicht an einer Angsterkrankung, ( Angststörung )
und Panikattacken.
Natürlich gibt es eine reale begründete
Angst.
Wir erinnern uns an das schwere ICE Unglück von Eschede.
Wer ist nicht danach mit gemischten Gefühlen wieder in einen ICE eingestiegen.
Und wer hat nicht Angst nach einem überlebten Flugzeugunglück wieder in ein Flugzeug
einzusteigen.
Die Angstsymptome bei einer Angsterkrankung
sind genau die gleichen. ( Oder werden noch viel schlimmer empfunden )
Nur die Situationen in denen die Angst kommt sind anders.
Oben sind einige Wörter in rot geschrieben.
Schöne, Aufregend, Beeindruckend, Herausfordernd, der Kick
Alle diese Wörter haben mit Emotionen und Gefühlen zu tun.
Viele Menschen berichten, dass sie genau das nicht mehr machen können, was ihnen früher Spass gemacht hat.
Bei einer Angsterkrankung spielt es also
keine Rolle ob es sich um eine reale begründete Angst handelt oder eine völlig
unbegründete Angst.
Einzig und allein die eigene Bewertung der jeweiligen Situation spielt eine Rolle.
Schwappen die Gefühle über, kommt es zur Angstattacke.
Die Gefühle der gleichen Situationen, die früher schon emotional behaftet waren,
scheinen sich bei einer Angsterkrankung regelrecht zu potenzieren.
Letztendlich scheint der einzige Ausweg zu
sein,
die Wohnung nicht mehr zu verlassen.
Die Wohnung scheint eine stabile Umgebung zu sein, ohne Veränderungen, ohne emotionale
Reize die einen erreichen.
Im Gegensatz dazu das volle Kaufhaus mit vielen Lichtern, vielen Menschen, eine
regelrechte emotionale Reizüberflutung.
Man könnte annehmen, die emotionalen Gefühle kommen wohl an, werden aber irgendwie nicht
richtig verarbeitet. Eine Art Aufstau. Es funkt nicht richtig im Gehirn.
Ist der Aufstau zu gross, meldet sich der Körper mit Angst, Schwindel, Herzrasen usw.
( Der Körper gibt ein Alarmsignal ab. )
Mit Verantwortlich scheint, wie schon öfter erwähnt der Botenstoff Serotonin zu sein.
Auch gesunde Menschen haben zeitweise eine Dysbalance des Serotoninumsatzes.
Damit auch gesunde Menschen halbwegs
nachvollziehen können, wie man sich fühlt der an einer Angsterkrankung leidet, ( in
abgeschwächter Form )
kein Problem, es gibt allerdings eine Bedingung.
Sie müssen unsterblich verliebt sein.
Kennen sie das?
Sie sind unsterblich verliebt. Sie haben
Schmetterlinge im Bauch, beim Gehen kommt es ihnen so vor als ob sie auf einer Wolke
gehen, regelrecht schweben. Sie empfinden einen leichten angenehmen Schwindel. Sie sind
richtig euphorisiert.
Das erste Rendezvouz, entgegengefiebert mit weichen Knien, feuchten Händen, trockenem
Hals, rotem Kopf und Herzklopfen.
Sie können nichts mehr essen. Nachts können sie nicht mehr schlafen, die wildesten
Phantasien spielen sich im Kopf ab. Der Schmerz der Sehnsucht scheint einen zu erdrücken.
Sie müssen immer nur an den anderen Menschen denken in den sie verliebt sind. Sie oder Er
lässt Sie aus Ihren Gedanken nicht mehr los.
So ähnlich geht es auch einem der an einer
Angststörung leidet.
Wobei das Objekt in diesem Falle Situationen ( verbunden mit grossen Emotionen ) sind, und
vordergründig die Angst steht.
Sie müssen immer nur an die Angst denken, die Angst lässt Sie aus ihren Gedanken nicht
mehr los.
In beiden Fällen, bei ( Depressionen/Angst) und (Verliebtsein) , ist der Serotoninspiegel um 50 % gesenkt.
Im Falle des Verliebtseins lassen die
Symptome irgendwann nach.
Man sieht sich oft, der " graue " Alltag kehrt ein. Die überschwänglichen
Emotionen lassen nach.
Genauso ist das mit der Angst.
Begegnen Sie der Angst, und sie wird ihren Schrecken verlieren.
Wie das geht?
in einem anderem Kapitel, ( ist in Bearbeitung )
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